Band 
Zweyter Theil.
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Musik der Alten. »49

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wallis ist, fährt Herr Fraguier fort, gezwungen zuglauben, daß die Jnstrumentenspieler der Alten, viele Sey-ten auf einmal geschlagen, welches uns dienet zu erklären,auf was Art sie die Misklange vorbereitet und aufgelösethaben. Hätte dieser gelehrte Mann, sagt er, obige Stelleimplaro gekannt, so hatte er, zum Vortheile der altenMusik , eine viel gewissere Folge aus des prolomäusWorten gezogen. Allein man weis aus Erfahrung , daßin den Wissenschaften, dasjenige, was einem gleichsamvon ohngefähr in die Hände geräth, oftmals ein Licht giebt,welches man in den bekannten Quellen vergeblich gesuchthaben würde. Ein Meßkünstler, z. E. der von der Musikder Alten handeln will, glaubt, er wisse alles, was man da-von wissen kann, wenn er alle Alten gelesen hat, die da-von geschrieben haben; ungeachtet sehr wenige unter ihnenalter, als die christliche Jahrrechnung sind. Hätte er hin-gegen , das weite Feld der schönen Wissenschaften fleißigdurchforscht; so hätte er hie und da Sachen gefunden, die,da sie ihm ein neues Licht aufgestellt, ihm auch die Kennt-niß derer Schriftsteller erleichtert und verbessert hätten, dieer beständig in Händen trägt.

Um die Erklärung zu unterstützen , welche der AbtFraguier, der Stelle im plato giebt, die die Musik be-trifft, so seht er nur, als eine» Anhang, eine Stelle ausdem Cicero im 2 Buche von der Aepublik, und eine an-dere aus dem Makrobius hinzu. Die Stelle aus demCicero, ist nur eine Abschrift einer Vergleichung, die manin dem IV Buche von plarons Republik auf der 44z.O. I). kü. liest: I^t in tiälbuü ae tibÜ8, atgue caatu iplc»sc vocibm, concentu? eli gniclam teneneim ex chlkinökis

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