Musik der Alten. ^
als die dritte; welches sich in dem enharmonischen Modusund in den drey Arten des chromatischen Moduszutrug.
Herr Bürette bemerkt 2 . daß sie diejenigen Tönedes Tetrachords «TkE-ux genannt, wenn die ersten zwoStimmweiten, zusammen, der dritten gleich kamen, odersie auch übertrafen; wie es in den zwo Arten des diatoni-schen Modi geschah, der allein heute zu Tage noch üblichist. z. Daß, wie diese Töne auf denen Instru-
menten , die aus verschiedenen Tetrachorden bestunden,allezeit gleich weit von einander waren, die untersten dieserTöne , die höhern , und die mitt-
lern, z/ea-cTrEo«, auf jedem Tetrachord geheißen. Hier-aus folgert nun Herr Bürerre, es sey sehr wahrscheinlich,daß in obiger Stelle des plato, eben das sey,
was ist; welches um so viel gegründeter zu seyn
scheint, da Marrianus Lapella das Wort durch
raritm, übersetzt.
Herr Bürette macht noch eine wichtige Anmerkung,im Absehen aus die Wörter und aus
placons angezogener Stelle. Er will, daß diese Wör-ter daselbst keinen Theil für sich machen, so, daß man sieso übersetzen könnte, woraus noch derwohlkiang undMisklang entsteht; sondern daß sie sich auf drey vor-hergehende Stücke beziehen; das heißt, daß sie zwo Mo-difikationen bedeuten, die von diesen drey Eigenschaften desGesanges, und unterschieden
sind, wenn man sie verhältnißweise mit den drey andern,/uoevoT'y'N, und , betrachtet. So
daß nach ihm , das Stück der griechischen Stelle, x«<
Troxvor-qi'« xoü 7'oe^sL' c'^v-
x«< «'vv/cho-voi- ( oder wennman lieber so will, xoü xoü «vv/Oww»-)
. auf folgende Art übersetzen müßte; indemman die symphonische und anriphonische Denstrar,
K; mrc