154 XXIV. Abt Fraguiev von der
mit der Rarität, die symphonische und antiphom-fche Geschwindigkeit mit der Langsamkeit, die sym-phonische und amiphonische Höhe mit der Tiefedarstelle.
Nach diesen verschiedenen Beobachtungen, kömt HerrBürerre endlich auf platons ganze Stelle, und erkläretsie folgender maßen.
Nachdem, sagt er, plato diejenige Art von Musikvorgeschrieben, die sich allein für junge Leute schickt, unddahin geht, daß sie die ungekünftelsten Arien einklängigspielen, oder singen können, ( sagt dieser Phi-losoph , 7« -roHr , 70V
72 so giebt er den
Rath, sie mit demjenigen zu verschonen , was in dieserKunst am schwierigsten ist, und nur denen vorbehaltenbleiben soll, die ihr Brod damit suchen sollen. DieseSchwierigkeiten aber erstrecken sich nach ihm, auf zweenHauptpuncte. Der erste begreift dasjenige, was er
X«, nennet. Der andere
enthält die Kenntniß aller Arten von Zeitmaaß und Bewe-gung, und die Art selbige nach den verschiedenen Gesängen,es sey der Instrumente, oder der Menschenstimme, ein-zurichten.
Was den ersten betrifft, fahrt Herr Bürerre fort,nämlich , so erklärt
sich plato sogleich, was er durch diese Ausdrücke verstehet;indem er hinzusetzt: dieß geschehe, wenn die Seyten derLeyer gewisse Töne geben und die Stimme des Dichtersgewisse andere Töne hervor bringt: «Ä.« //er inr, «H.« ös 7« Nun untersucht
Herr Bürerre, ohne von der Einrichtung der alten Musikabzuweichen, so wie sie aus allen Muftkverständigen desAlterthums bekannt ist , auf wie vielerlei) Art, die Leyerund die Menschenstimme, verschiedene Gesänge liefern
können.