,56 xxiv. Abt Fraguier von der
heißen, die man zum Unterrichte der Jugend bestimmen joll.Diese Schwierigkeiten nun bestehen darinn, daß man indem Concerte der Leyer mit der Stimme, r. die Densirätmit der Rarität, vereinigte, (TrEoryT'«
2. Die Geschwindigkeit mit der Langsamkeit,
^- 7 "^ ; z. das Hohe mit dem Tiefen,
und dieß auf solche Weise, daß diese drey Eigen-schaften des Gesanges, nämlich die veafttas, die Geschwin-digkeit uH) Höhe, mit den drey andern der karitset, demLangsamen und Tiefen, entweder symphonisch oder anti-phonisch waren.
Hierauf untersucht Herr Bürette, diese verschiedenenStücke noch genauer, und seht fest, auf was für Art die-selben, nach den vier Stücken, die er voraus gesetzt hat, sym-phonisch oder antiphonisch werden können.
1. Die Densltat mit der Rarität vereinbaren, das
heißt nach ihm, die nahliegenden Töne, mit den
entfernten hören zu lasten, «Trüxrsvr. Dieß konnte aufzweyerley Art geschehen; entweder, wenn in der enharms-nischen und chromatischen Art, die Stimme in der Terzedes Instruments sang, oder das Instrument in der Terzeder Stimme spielte, und in diesem Falle war die Ventils;und Karitas symphonisch; oder, wenn in eben dieser Art,die Stimme in der Octave des Instruments sang, oder dasInstrument in der Octave der Stimme gespielet ward;oder wenn endlich das Instrument im enharmonischen oderchromatischen Tone gespielet ward, und die Stimme ihmabwechselnd, in dem diatonischen Modo antwortete, undumgekehrt. Alsdann war die veotüas mit der karitarantiphonisch.
2. Die Geschwindigkeit ward mit der Langsamkeitverbunden, wenn die Töne der Leyer geschwinder aufein-ander folgten, und die Töne der Stimme langsam giengen;oder umgekehrt. Diese beyden Arten des Gesanges waren
sym-