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XXVI.
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Herrn Sevins Muthmaßungen
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über andere Schriftsteller.1715.
I?tWerr Gevin hat noch einige andere Muthmaßungen,über gewisse Stellen alter Scribenten vorgetra-gen, die ihm offenbar verstümmelt zu seyn geschie-nen. Um der Zeitordnung zu folgen, so fängt er mit einerStelle aus denen lobgesängen an, die des Orpheus Na-men führen. In demjenigen, welches an die Huldgöttin-nen gerichtet ist, bemüht sich der Dichter, ihr Geschlecht-register zu beschreiben, und erkläret sich darüber so:
A«<X«», ««< -roXvsX^k.
Sollte man nicht, sagt Herr Oevin, anstatt
lesen? und zwar aus dreyerley Ursachen, die,in dergleichen Materien, schon einiges Gewichte haben.
Die erste ist aus Hcstods Theogsnie genommen.Es ist gewiß, daß die Mutter der Huldgöttinnen, in sel-biger genennk wird; und es ist eben so gewiß,
daß fast überall der sogenannte Orpheus, der Meynungdieses alten Dichters gefvlget ist.
Die andere Ursache ist, daß viele Schriftsteller vor-gegebenhaben, Onomakrims hätte, unfehlbar um feinenbesondern Meynungen mehr Gewicht zu geben, allerleyWerke unter des Orpheus Namen verfertiget; und es ist
gewiß,