Stellen alter Schriftsteller. ,67
hält. Dem Eujebius haben wir, in seiner?mep. s.ib. 2 .dasjenige Denkmaal zu verdanken, darinnen man von desCölus Weisheit und Gejchickli'chkeit die höchsten Begriffegiebt. In dem ganzen Laufe einer Regierung, in welchersich dieser Prinz bloß um das Wohl stiner Unterthanen be-kümmerte , hatte er von seiner Gemahlinn Destu, vierKinder. '1/005 «!k «V7-Ü- V^k<r9«/ «77S ^l/r«/xe5
Der Herr Abt Sevin kann nicht glauben, daß panhier auf der rechten Stelle stehe; indem dieser Gott niemalsin die Zahl von des Cölus Söhnen gesetzt worden. Mitdem Tiran ist es ein anders , der von den schätzbarstenSchriftstellern, als ein solcher erkannt wird. Cicero undArnsbius sagen: Ennius habe eine Uebersetzung von desEvheinerus heiliger Geschichte herausgegeben, und inden Ueberbleibseln die wir davon haben , wird unter desCölus Kindern, keines pans gedacht; Tiran aber stehtmir Namen darinn. Anstatt des Worts also, wel-ches hier nicht bestehen kann ; setzt er 1/r«rar und unter-stützt seine Verbesserung durch eine Menge Zeugnisse, denenman schwerlich widersprechen kann.
In der That, wenn man die Ueberbleibsel von desEnnius Uebersetzung der Ephemerischen heiligen Ge-schichte untersucht, so fürchtet man sich gar nicht zu behaup-ten , daß man darinnen Stoff genug finden wird, obigeVerbesserung zu rechtfertigen. Kann z. E. wohl etwasausdrucklicherö seyn, als diese Worte: Lxin 8awrnu»uxorem cluxit Opem; Dttkm gui maior erst natu, p«liu-lat m iple re^nuret. Ibi Vekiu maier oorurn, et sorore«(leres akgne Ops , stiastent Laturno, ut reZno nonconccclat statri.
Man hat nicht nöthig zu erinnern, daß diese Wortedes Ennius, und das Ueberbleibsel vom Evheinerus,einander vollkommen gleich sind. In beyden, heißt desCölus Gemahlinn, Vesta. In beyden findet man, daß
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