Stellen alter Schriftsteller. 169
zustreichen. Er selbst würde auch nicht der letzte seyn,seine eigene Meynung zu verdammen , wenn diese Lesartdenenjenigen nicht gleich käme, die den Ungenannten zuerstheraus gegeben haben. In den alten Handschriftenaber, wird des Evhemerus nicht in mindesten erwähnet.Carton versichert es selbst, und setzt hinzu, die !As8. här-ten: et li08 keeuii bllegi, 6,illiuu8, lAinervm, Lurecssnz.Hieraus ist die Lesart entstanden, die heute zu Tage in demgedruckten herrschet: Lallunackms, ^lunuerinus, blvbeine-rnü : eine Lesart, die sich gleichwohl von den Worten desVerfassers weit entfernet; und die, aus eben dieser Ursachesowohl, als aus vielen andern Gründen, dem Herrn Ser-vier allezeit unerweislich vorgekommen ist. Wäre es alsonicht regelmäßiger, wenn man, Callinus, Mimner-imis, Evenus, läse?
Was den Evenus betrifft, so hatten ihm seine Ele-gien vielen Ruhm zugezogen; und ! 77 unnestus hatte schon,vor dem Herrn Abte Scvin, bemerkt, daß dieß hier derrechte Ort für ihn sey. Man weis auch eben so gut, daßLIAmncrmus, sich dieser Versart mit glücklichem Erfolgebeflissen. Anseht kömmt es also nur noch auf den Calli-nus an, dessen Name, in der That, nicht so bekannt ist,als der zween andern ihrer. Gleichwohl ist es nicht schwerzu zeigen, daß-gcwiffe recht gute Schriftsteller, unter wel-chen man den Strabo und Athenäus anführen kann, ihnunter die elegischen Dichter gezählet haben. Nichts dcut-lichers aber kann man lesen, als diese Worte eines griechi-schen Schriftstellers, von welchem der ehrwürdige PaterOlflontsaucon, ein Ueberblcibsel, in seinem Verzeichnisse
des Seguieristhen Büchervorraths, Uib. ro. 604.
u. 614 anführet:
Hier ist noch eine Stelle aus dem heiligen Clemensvon Alerandrien, die eben so verstümmelt ist, als die
L ; obigen