172 XXVII. Hr. Galland, über eine
bey Tische sehr bequem waren, berühmt war. ^rcbgici,sagt er in seinen Schollen, bec^i bumileü, ab ^c/'-r/co tä-bro, qni nou ma^nae iiaturae clicitur eile.
Herr Benrley hat sich also, wie Herr Gallandmeynt, auf Akrons Zeugniß eben nicht viel steifen können,wenn er arcbiacis, oder arelizici8 seht, und vorgiebt: derScholiast habe arcbaiei. gelesen, welches den Namen desWerkmeisters andeutet, der diejenigen Bette gemachthatte, deren Horn; sich bey Tische bediente. Herr Den»!ey kann nicht sagen, daß eö falsch sey, wenn man ^rcbalcifür ^rcbiacis, in Akrons Schollen, liest, und daß dießein Fehler des Druckers oder Scholiasten sey. Das Scho.lion, welches leÄi bmulles ab ^rcliaioo babro, hat, bewei-set , daß er gelesen, und daß man ebenfalls fl-
iesen müsse.
Nach dem, was man hier von Akrons Meynung ge-sagt hat, die allerdings, ihres Alterthums wegen , einigeAufmerksamkeit verdienet, ist es so gar leicht nicht, festzu-sehen, ob man lieber arcbaicis, als arcbaici, lesen soll.Herr Galland glaubt, arcbaiLis könne nicht angenommenwerden; Herr Bentley könne seine Meynung nicht be-haupten , wenn er sagt, die zweyte Sylbe von srcbaicioder arcbiacl8 sey lang; dieß werde durch eine Menge Zeug-nisse verworfen; und Herr Auster endlich, hätte nichtvorschlagen dörfen, daß man das Wort arclullM aus St»phans Wörterbuche, dem Herrn Bentley zu Gefallen,auslasten sollte; indem nichts vorhanden ist, was einenverhindern sollte, seinem Urtheile zu folgen.
Herr Benrley, fährt er fort, ist der erste nicht, wel-cher arcbisLie, anstatt arcbaici's gelesen; indem schon Eam-bin, lange Zeit vor ihm, gesagt hatte: daß diejenigen,welche so lesen, indem sie sich auf unrichtige Handschriftenv rlassen, Aächsellöser sind. Er will, man sott m-cb-ll-ei« lesen , und versichert, daß er es so in den zwo altenHandschriften gefunden, wie es über dem Worte arcbiaei«,
so