Band 
Zweyter Theil.
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Stelle im Horaz.

so im Texte gewesen, gestanden. Es scheint daß er AkronsSchölten nicht gesehen, weicher srclnüci gelesen, und eserkläret hat.

Was das Wort srcliaicuz betrifft, so ist es gewiß,daß es vom griechischen herkomme; man nehme

es nun für ein Beywort, und daß es, als ein solches, vonSachen gebraucht werde, die ins Alterthum einschlagen,die schon altfränkisch sind. In diesem Verstände hat esDionyjrus von Hallkarnaß gebraucht, wenn er anführet,daß er in Rom in den Tempeln Gastmahle gesehen, die fürdie Götter zubereitet, und aus altvaterischen hölzernen Ti-schen aufgetragen worden. -/E ^ le-

-.«v-L Worauf Eambin vernünftig antwor-

tet, daß Horaz eben auch die alrväterischen Bette, derener sich bey Tische bediente, arLttsicos nennen können.

Herr Auster ließ Herrn Gallands Einwürfe nichtunbeantwortet. Er meynte, das Ansehen und die Gründeder Critik, hülfen auch mit beweisen, daß im Horaz dasWort tZrcbaleiz, nicht die alte wahre Lesart wäre. Daßman in den mehresten Handschriften , und wenigstens inzehnen gegen einer, arcbisci8 anstatt arcbgicis, läse; wel-ches aus dem cinhälligen Zeugnisse der Ausgeber erhellet,die den Horaz , mit Zusammenhaltung der Handschriften,heraus gegeben haben.

Cruftliius z. E. sagt ausdrücklich, er habe in kei-nem emzigen Lrc!»ici-i, sondern in allen, arcbEls,gefunden. Dieser Schriftsteller hatte sich einer großenMenge horassamscher Handschriften bedienet, daruntereinige sehr gut und alt waren. Indessen zieht doch Cru-quius, der sonst eben der größte Kunsirichter nicht ist, dastrotz dem Ansehen aller Handschriften, vor. Undwarum? Weil er in den alten Schotten, welche Hora-zens Text in einem von denen Klst. welches er Liancii-nus nennet, diese Worte gefunden : ^rcttaicl lecll üiL-r-