,74 xxvn. Herr Galland, über eine
bantur ab kabro ; anstatt daß man im Psrphy,
rio, nach allen Handschriften und Ausgaben, ^rcbiaoileötl üicebantur ab tabr» , liefet.
Es ist also ein sehr schwaches Ansehen, welches denCrucsuius verleitet hat, das arebaicjz, dem srebiacis, vor-zuziehen; und was seltsam genug ist, so nimmt eben dieserSchriftsteller, von seinem Scholiasten, die Worte an, ohnedaß er deren Auslegung annimmt. Denn das Wort ar-cbaiciz nimmt er, wie alle andere, für altfränkisch; dadoch der Scholiast einen Namen daraus macht. So daßauch Cruciuius seiner SeitS, das Ansehen des Scholiastenüber einen Haufen stößt, welches er doch dem Ansehen allerseiner Handschriften vorgezogen hatte.
Wir wollen die andern Herausgeber beschauen. Theo-»dor pulmann führet fünf Handschriften an, welche ar-cbiacis haben, und nur eine einzige, welche arcbaicix hat.Torrentius sagt, er habe in drey blxtis, ^rcbaicis ge-funden, und seht hinzu: plurcx kamen leAunt,
ut ab guoclam, non oz-kimo artilice. Nun ist kein
Zweifel, daß unter dieser Zahl, nicht auch ein gutes solltegewesen seyn , und vielleicht ein besseres, als die, so sr-cbaiois hatten.
Lambili hat sich bey Horazens zweyter Ausgabe,stebenzehnerley Handschriften bedienet und gesteht, er habenur in einem einzigen arcbiacis gefunden: denn was dasje-nige betrifft, davon er sagt, man habe arcbsiLix über «r-cbiacir geschrieben gehabt, so schmäuchelt er hierinnen HerrnRüstersMeynung; indem unfehlbar irgend ein neuererAbschreiber, das arcbaicis, über das arcbiacix geschrieben.Gleichwohl kann er sich auf das Ansehen der Handschriftennicht zu sehr steifen; da es ihm genug ist, wenigstens zehngegen eins zu haben.
Dieser großen Ungleichheit ungeachtet, hak gleichwohlLambin in den Text arcbaici« gesetzt ; ohne eine andere
Ursache