Gemälde des Cebes. rgr
ptiUtnm: 6einfle gugnmclam arborum iibris. Nun weisman, wie wichtig Varrons Zeugniß in Sachen ist, diedas Alterthum betreffen. Was er hier sagt, das wirdaber auch noch durch Theophrasts Stillschweigen bestäti-get. Dieser Schriftsteller, macht im vierten Buche seinerGeschichte von den Pflanzen, eine weitläuftige Erzählung,derer verschiedenen Vortheile, die man von dem Papierehätte. Er sagt, man bediene sich dieser Pflanze, umKahne, Seegel, Tapeten, Kleider, Strickwerk, undvielerlei) andere Sachen daraus zu machen. Gleichwohlsagt er kein Wort, daß man auch das Geheimniß ausge-funden, selbiges den Gelehrten nutzbar zu machen. Den-noch wäre dieß der Erwähnung überaus würdig gewesen;und wenn Theophrast davon ganz still schweigt; so ge-schieht es gewiß darum, daß zu seiner Zeit, das Papiernoch nicht nach Griechenland gebracht worden war.
UebrigenS ist es nicht undienlich, seine eigenen Wortehieher zu sehen: ö , schreibt er,
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könnte sich vielleicht einbilden, diese letzten Worte, x«< e/^-Palve-P«?-« ^5 ^-7^ wären vom Tbes^
phrast; da es doch sehr wahrscheinlich ist, daß man sieerst nach seiner Zeit hinzu gesetzt hat. So viel ist gewiß,wie auch Joseph Scaliger anmerkt, daß sie in demjeni-gen Exemplare nicht gestanden, dessen plinius sich bedie-net , als er sie übersetzt hat.
Es sey auch endlich ein Zusatz, oder nicht, so mußman doch allezeit zugestehen, daß das Wort zu des
Cebes Zeiten noch nicht gebräuchlich gewesen. Galenhat also mit Unrecht gezweifelt, ob dieses Wort nicht schonzu des Hippokrates Lebzeiten, der mit unserm Weltwei-sen zu einer Zeit gelebt hat, im Schwange gegangen.