Gemälde des Cebes. 18z
/Uki"« T'yc -rolo,u«^k7i/. Dü§§ LV X«-
>§>- 7 '«^ evi-s,, ^ //xr Ilc^T'Lj L<^>r?, ö- <?e k^-^x§, e, Fs^t«X 5 X 7 '<XL<, s< !vlL! 7 /xs!, c< -)k ' 7 i^/A^xr<xo<, L< ^LI'eoxre^o«, L/ r^e A^oXs^/o«, 0/ «?L bkc?EXL?, 0/ ÜL Hr-
^7r«Ay^x-<, c< ^ xf/^xo«. Es wäre unnützlich zu be-weisen , daß die Peripathetiker die Kunstrichter und Epi-kuräer, (denn so muß man, nach dem Simplicius undAinmonius, das Wort 'kkäsEs«, übersetzen;) zu desCebes Zeiten unbekannt gewesen; niemand zweifelt daran.Samuel Petit, und Fabricius, zween Kunstrichter,die durch ihre gelehrten Werke so sie herausgegeben , sichsehr in Ansehen gesetzt, sind auch dieser Meynung nicht.Da sie aber gleichwohl überzeugt waren, dieß Gemälde seywirklich vom Cebes; so haben sie vorgegeben, diese Na-men, wären, entweder in den Text eingeschaltet worden,oder eben dieser Text, wäre durch die Abschreiber ver-stümmelt.
Die erste Meynung ist vom Fabricius, und grün-det sich auf des Cebes arabische Ueberseßung, und auf desCbalciöius Ansehen, die weder die Peripatetiker nochEpikuräer erkennen wollen. Hieraus hält er sich für be-rechtiget zu schließen, daß sie ehemals nicht im Griechischengestanden. Nun aber, gesteht alle Welt, daß die arabi-sche Ucbcrsctzung, weder richtig noch getreu sey; und daßsie folglich kein Ansehen hak. Ja, wenn sie auch 'alle Merk-male einer vortrefflichen Dollmerschung hätte; so würdedoch aller Vortheil auf Herrn Sevins Seite seyn: indemder arabische Dollmetschcr erwähnte Secten, gar nichtausgelassen, wie Fabricius will; welcher, anstatt die26 Seite anzusehen, die mit angezogenem Orte übereinkömmt, die ;8 zu Rathe gezogen hat, die dahin garnichtgehöret. Eben diese Stelle übersetzt auch Chalcidius so;und also darf man sich nicht wundern, wenn dieser Schrift-steller, eben sowohl als der arabische Dollmetschcr, nur al-lein die Musikanten, die Rechenmeister und Sterndeu-ter, antastet.
M 4
Gleich-