Band 
Zweyter Theil.
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,86 xxvm. Sevln, von dein rc.

indem diejenigen Ueberbleibsel der Pythagoräer, welche bisauf uns gekommen sind, alle diesen Dialect haben. Wenndes (Dcellus Lucanus Tractat, heute zu Tage, nicht diemindeste Spur der dorischen Mundart zeiget; so muß mandieß den Abschreibern beymessen. Ehmals las man ihnbloß dorisch; und alle Anführungen, welche Srodausdaraus nimmt, sind in dieser Mundart. Dieß beweistalso, daß man die Aenderung damit, erst sehr spät vorge-nommen , und es ist wahrscheinlich, daß diejenigen diesolches gethan, keine andere Absicht gehabt, als des Deck,lus Tractar desto verständlicher zu machen. Allein, zummindesten hätte man den Titel unberührt lasten sollen. Inden jetzigen Exemplaren, sieht man zu Anfange dieses Tra-ctats , oder, vorn IlVeltgedaude.

Gleichwohl scheint es, daß es vor Alters den Titel gefüh-ret: ^2 n-nr-r-üL- So führet es Ar-

cchpras, im Diogenes Laerz an; und es ist bester, manhalte es mit diesem alten Pythagoräer, als mit demPhilo,Stobäus, proklus und Gimplicius, welche es allemalunter dem Titel vef« anführen. Wenn

dieses vorausgesetzt ist, so würde Codes der einzige Pythag»raer seyn, der im gemeinen Griechisch geschrieben hätte.Eine Sache, die sich um so viel schwerer beweisen läßt, daer aus einer Stadt gewesen, wo man lauter Dorisch redete.

Eben so schwer ist es zu glauben, daß bemeldetes Ge-spräch, mehr als ;oo Jahre hätte sollen unbekannt geblie-ben seyn, wenn es wirklich vom Cebes gewesen wäre. Istes auch wohl wahrscheinlich, daß ein Werk , welches sovielen Schriften der Alten überlegen ist, so lange Zeit inder Vergessenheit hätte sollen begraben liegen? Es ist gleich-wohl gewiß, daß es vor dem Lucian, von niemanden an-geführet worden ist: und die Wahrheit zu gestehen,

er scheint selbst nicht viel älter zu seyn, alsdieser Schriftsteller.

XXIX.