,83 xxix. Sevm über eine
Sache; allein es ist doch allemal löblich, die Wahrheit zusuchen, und man kann mit gutem Rechte hoffen , daß esnicht ungütig aufgenommen werden wird, wenn man HerrnSevins Bedenken, wegen vorhabender Stelle im pli-m'us, hier anführet. Die Stelle lautet in den gedrucktenExemplaren so : Ickttoran lemper arbiträr AiHrig8 kuisie,leck alii apuä ^egyptio8 a l^Iercurio, alii apuci 8yro8, rs-perta8 volunt; utiguo in 6raecir»n intuliste e rboenicsLscimum ieciecirn numero - - - - ^nticircie; invLnrllein i^e^ygto guemäain, nomineI^lcnong,trg6it anteklioro-ncum sntiguillimum 6raecise I^egem: ieigne monumen-1>8 approbare conatnr. L, äiverlo l^pigenez apu6 8ab^-Innio8 722 iinnorum obiervationc8 li6eriim, cocckiliburIaterculi8 inkcriptag clocet, Aravir aucckor imprlmir. t)niMinimum kerotu8 unnorum . ex guo apparet aeter-nu8 littsrarum ukus.
Auf diese letzten Worte gehet des perizonius , undeiniger andern Gelehrten Verbesserung. Es scheint ihmnämlich nicht wahrscheinlich zu seyn, daß Epigenes undBerojus, die Beobachtungen der Chaldäer, in einen soengen Zeitraum sollten eingeschlossen haben; da doch diesesVolk, im Cicero steh rühmet, es besitze welche, die nichtminder als 470000 Jahre, oder 475000 Jahre alt wären, wieDiodor von Stellten sagt.
Auf diesen Fuß zweifelt perizonius nicht, daß dieje-nigen Zahlen, die anjetzt im plinius stehen, nicht durch722000 und 482000 ersetzt werden müssen, als einer Zahl,die sich besser für die Eitelkeit der Chaldäer, und für desplinius Richtigkeit schickt. Nach seiner Meynung ist esunmöglich, die gewöhnliche Lesart mit einer richtigen Logikzu verbinden, und Herr Bayle, um dieses zu beweisen,indem er des perizonius Verbesserung angenommen zuhaben scheint, fangt die Sache so an: Plinius harte ge-harzt, daß die Assyrer allezeit die Schreibkunst beses-sen , und nimmt zum Beweise dieser Meynung, die
Zeug