,94 XXIX. Sevin über eine
ben; und daß Amiklides diese Ehre einem Aegyptier, Na-me! Meno zueignete, der fünfzehn Jahre vor dempho-ronäus gelebet hätte. Freylich hätte Epigenes bey denChaldäern Beobachtungen gefunden, die nicht jünger als720 Jahre wären ; allein diejenigen, die Berosus undAritodemus gesehen, giengen nicht weiter als 48« Jahrehinaus.
Es scheint, plinius habe hier die Ordnung der Zei-ten beobachten wollen. Er fängt bey dem Amiklides an,indem die von diesem Schriftsteller angeführten Denkmäler,alter waren, als diejenigen, deren Epigenes sich bedienet.Und Epigenes steht wiederum nur vor dem Berosus,weil dieser letztere noch eine geringere Anzahl von Jahrenannimmt, als Amiklides und Epigenes. Da nun die-ser nur i; Jahre über den phoronäus hinaus geht; so istes ja offenbar, daß die Zahl von 480000 Jahren, fabel-haft ist.
Und wie will man denn auch eine solche Verbesserungmit den Zeugnissen eines Cicero und Diodors von Sici-lien vergleichen? plinius versichert, daß Berosus undAritodemus, diejenigen wären, die den astronomischenBeobachtungen der Babylonier, die mindeste Dauer gä-ben; und es ist nicht so gewiß, als wohl viele Kunstrichterversichern, daß des Berosus seine, sich in einem Alter-thume von 480000 Jahren verlieren. Die Sache scheintauch nicht einmal viel Schwierigkeiten zu leiden, wennman auf einer Seite erwäget, daß die Chaldäer, im Ci-cero, ihre Beobachtungen nur 470000 Jahre fortführen;und anderntheils, betrachtet, daß Diodor nur zooo Jahremehr hinzusetzt. Hier sind noch kürzere Beobachtungenals des Berosus seine; und dem plinius haben dieselbennicht unbekannt seyn können. Folglich wäre denn demSinne dieses Schriftstellers nichts so ungemäß , als wennman diese erstaunliche Menge von Zahlen, in seinen Textcinschieben wollte.
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