Band 
Zweyter Theil.
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2Qo xxx. Hardion, über den

Herr Hardion trug im 1717 Jahre der Akademie,einige Betrachtungen über diese Critik vor. Er gesteht,daß, wenn man das Wort ' im eigentlichen

Verstände nehmen soll, und wenn Homer im Sinne ge-habt, den Donner, der in den Wolken rollet, mit demSchalle einer Trompete zu vergleichen, in der That keineVerhältniß unter dem Halle der Trompeten, und demSchalle des Donners sey, und daß man diese beyden Sa-chen gar nicht hätte vergleichen sollen. Aristides, Duin-kilran, und Eustarhius, die ebenfalls das Wort k-?«x-im eigentlichen Verstände genommen , haben sichnur vergebens bemühet, Ursachen auözufinden, um dieseMetaphore im Homer zu vertheidigen. Herr Hardionaber will daß man dem Worte einen figürli-

chen Verstand gebe, ja daß man ihm keinen andern ge-ben könne.

Homer beschreibt zu Ansänge des 21 Buchs derIlias, mit seiner gewöhnlichen Pracht, des AchillesStreit mit dem Tanrus und Simois. Juno, welchebefürchtet, daß Achilles , der Macht dieser zween Misteunterliegen möchte, schickt ihm den Vulkan zu Hülfe.Dieser kömmt auch, und bestreitet mit allen seinen Feuernden Tanrus. Nach geendigtem Streite, sagt Homer:die abscheuliche Zwietracht, menget sich unter dieandern Götter, sie theilen sich in zwo Parteyen,und kämpfen inic entsetzlichem Lärmen unter einan-der. Die Erde erbebet bis an ihre äußerste En-de , und der Himmel läßt an allen Seiten, daslärmende Zeichen des Treffens hören:

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