Band 
Zweyter Theil.
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Demetrr'us Phalereus. 201

Das griechische Wort wird gemeiniglich

gebraucht, um eine Kriegstrompete anzudeuten, 7rsXk/x<-und diese Trompete diente gemeiniglich dasZeichen zum Treffen zu geben. Von dem Namen

, ist das Wort -rar/.TnAjr gebildet worden ; welcheseigentlich in die Trompete stoßen, heißt. Durch eine Me-tonymie, das heißt durch Versetzung der Bedeutung, derWirkung für die Ursache, bedeutet eben dieses Wort, wennman es bey den Treffen gebraucht, zum Angriff blasen,,das Zeichen zur Schlacht geben; und dieß heißt es,auch ohne Absehen auf die Trompete, wenn es durch ir-gend einen andern Ausdruck bestimmet wird, der den Be-griff der Trompete tilget, und an deren Stelle tritt. DasWort z. E. in dem Streite der Götter, welchen

Homer hier beschreibt, mit dem Wort zusam-

men genommen, vertreibt das Bild des Trompetenhallsgänzlich, und seht den Schall des Donners an die Stelle,welchen Homer, aus großem Vorbedachte, durch das Vor-wort «/xP«, und daß Beywort /xe-/«L-, noch verstärkenwollen, welches einen so vollen und gedehnten Klang hat;wie denn auch die Zahl und der lärmende Wohlklang desganzen Verses dazu hilft: so daß diese Wörter «/x<A F'

, den Donner hören lasten,der in der ganzen Weite des Himmels rollet. Dieser rollendeDonner aber, wird durch das Wort festge-

setzet, daß es das Zeichen zum Göttergefechte sey. HätteHomer hier k/ZforT-yo-er gesetzt, welches eben so lang ist,als , so hätte er nur einen Theil seines Gedan-

kens ausgedrückt.

HerrHardion beschließt, daß Homers Metaphore,in dem hier vorgeschlagenen Sinne genommen , nicht nurmit Aristorels, Cicerons und Muinrilians Vorschriftenübereinstimme; sondern, daß sie auch noch das Ansehen derPracht und des Erhabenen hat, welches diese Rednerdiesen Metaphoren beylegen, die durch eine fast auSschwei-

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