Band 
Zweyter Theil.
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276 xi.ii. Mahudel von den

Und wie will man endlich bey diesem Lehrgebäude, aufden Beweis der Unmöglichkeit antworten, den man aus derMenge griechischer und römischer überzogener Münzen zieht,die wir noch übrig haben ? Wie hätten die zwey Metalleaus denen sie zusammengesetzt sind , da sie nicht vereinigtworden, (indem das kostbare das schlechtere bedeckt) inden Sand gegossen seyn können, ehe sie unter die Stämpelgekommen ? die erhabene Arbeit dieser Stücke sey so an-sehnlich, als sie immer wolle, insonderheit in den großen grie-chischen Münzen, unter welchen man ebenfalls solche ver-fälschte findet.

Man kann sagen, bey den alten Münzen, sey dieZusammensetzung der Metalle, auch schon zur Zeit da sieim Brauche waren, ein Unterschleif gewesen. Herr Ma-hudel aber zieht hieraus den Schluß, daß wenn die falschenMünzer unter den Alten, die Kunst besessen, diese Stückeins geheim auf ein noch härter Stück Metall zu prägen, alsdas Kupfer ist; (indem man unter diesen gleichsam gefüt-terten oder überzogenen Münzen, einige von Eisen findet)und sie denselben gleichwohl so viel Erhebung und Leben ge-ben können, ohne daß sie dieselben vorher in eine Form ge-gossen ; man um so viel mehr und mit leichterer Mühe, inden Münzhäusern eben das gethan haben würde; da es jadem Vortheile des Prinzen gemäß war, dasjenige Mittelzu ergreifen, wodurch man mehrere Münzen und in kürze-rer Zeit, hätte prägen können.

Da also die wahre Art der Alten, Münzen zu prägen,aus dem Gebrauche jener Art von Formen erhellet, wassoll man denn von diesen denken, als daß sie etwa solchenfalschen Münzern zu Werkzeugen gedienet, die der Nach-ahmung durch den Sandguß, noch die Verschlimmerungdes Titels hinzugefüget, indem sie die Verbindung des Kup-fers mit dem Silber um ein ansehnliches vermehret. Dießerhellet aus dem Gehalte des Klumpens, der einen Theilder Lyonischm Entdeckung ausmacht, und mit denen Merk-

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