vermeyntm Solen. ^9
Hoheit, urtheilete mit mehrerer Wahrscheinlichkeit, daßes Mäcenas sey, der große Liebling des Augustus: undso gab das Mitglied unserer Akademie, dem HerzogeRecht.
Die erste dieser Ursachen ist, weil die Münzen, diewir von dem Eidame dieses Kaisers haben, Solons soge-nannten Bildnissen nicht ähnlich sehen. Die andere ist,die Uebereinstimmung des Alters dieser Bildnisse, derenviele ziemlich alt aussehen, mit Macens Alter; denn HerrBaudelot ist nicht Boxhorns Meynung, der diesen Lieb-ling im sechzigsten Jahre, oder da herum sterben laßtkdahingegen unser Alcerthumsforscher ihm ein viel länger Le-ben beylegt, und zwar, weil Augustus, der gleich vonAnfang sein Vertrauen auf diesen monier gesetzt gehabt,welcher, um selbiges zu verdienen, gewiß in einem reifenAlter hat seyn müssen , dennoch bereits sieben und dreyßigJahre regieret hatte, als Mäcen mir Tode abgieng. Sonennet ihn pedoAlbinovamrs, in seinem Hirtenliede aufden Tod dieses Lieblings, 8euex, hecagr.
Nachdem Herr Baudeloc diese glücklichen Ent-deckungen mit solchen wichtigen Beweisen festgestellet, sobeschließt er seine Arbeit mir einigen Betrachtungen, übergewisse Münzen, die ebenfalls den Namen Solon führen,Herr Spoii hat a. d. 142 Seite seiner vermischten Al-terthümer, eine mitgetheilet, deren haarichter und nichtkahler Kopf, eine ganz andere Bildung hat, als des ver-meynken Solons seine, in den gestochenen Steinen. Die-ser gelehrte Alcerthumökundige chat auf das Wort derSchrift in der Gegenseite, geglaubt, eine Stadt in Is-men Merrspslis genannt, hatte diese Münze schlagenlassen, welche zu der Zahl derer Münzen gehöret, die manContorniares nennet. Allein, warum steht SolonsBiidniß darauf? Herr Gpon will, es sey darum gesche-hen, weil Solon, nach dem Diogenes äaerz, die Sum-men gemindert, welche man den Athleten bey den griechi--
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