k den Altaren. 23
genommen, nicht nur nach ihren Siegen Altäre aufzurich-ten , wie die Geschichtschreiber vom Bachus, Herkules,Cyrus, Alexander und vielen andern berichten; sonderndenselben auä) Namen beyzulegen, die deren Andenken erhiel-ten. Daher kommen die Namen, t^ra loviviäori, Vs-neri viäkrici, kierculi vilkkori, etc.
Der andere Altar, den man in der Wüsten aufge»führet findet, ist derjenige, den eben dieser Moses an demFuße des Berges Sinai aufführen ließ, und auf welchemman Opfer brachte, um dem Herrn für den Bund zu dan-ken, den er mit seinem Volke gemacht hatte. Diesem kannman noch beyfügen, daß die zivvlf Denkmäler welche die-sen Altar begleitet, zwölf geringere Altare gewesen, aufwelchen gewisse in Israel auserlesene junge Leute, Frie-densopfer für die zwölf Stämme gebracht: denn dieß istdie Meynung der geschicktesten Ausleger. Man merke,daß dieser Altar mit den andern neben ihm, nur von Ra-sen gewesen: weil der Herr, um sein Volk von dem Aber-glauben der Aegyprer zu befreyeu, bey welchen die Al-täre prächtig und von dem seltensten Marmor aufgeführet wa-ren, befohlen hatte, daß diejenigen so man ihm in der Wü-sten aufrichten würde, bloß von Erde, oder Rasen seynsollten. Uebrigens ist es gut, hier noch zu sagen, daßder Gebrauch dieser Art von Altären, bey den Heiden sehrgemein gewesen, wie man mit verschiedenen Zeugnissenbeweisen könnte; insonderheit in dem Götzendienste desSilenus, pans und anderer Feldgötter: und eben dießhatte Gelegenheit gegeben diese Altäre 8ilveüres, russicss»ruöes, barbawr, zu nennen. Wann man nichts anders,als Rasen dazu nahm, so nannte man sie Ammineas. cesi-xilitjgz, und sie wurden sonderlich dem Mars geweihet.Tercullian versichert sogar, daß die Römer, bey ihremUrsprünge, keine andere gehabt; und als sie mit der Zeitkostbare Altäre aufgeführet, dachten sie allezeit noch an denalten Gebrauch, indem sie ein Stück Erde oder Rasen
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