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darauf legten. Dieß will Servius über der Aeneis 2Buch sagen: Illomani morisstiit cespitem gras imponero.
Nachdem nun Herr Fontenü von diesen in der Wü-sten errichteten Altaren geredet, so kömmt er auf die Ver-ordnungen, so Gott dem Mose gegeben, und die er bey derEinrichtung des Brandopfer-Alrarö beobachten sollte, welcherder eherne Altar genannt ward, und zu den Blutopfernbestimmt war. Ferner schreitet er zu dem Rauchaltare,welcher der goldene Altar hieß; und zum Altare derSchaubrore, den man hier, nach dem Propheten Mailachia tF), unter die Altäre setzet. Gott selbst schriebdie Zierrathe dieser Altare vor, und gab auch die Materiean, woraus sie bestehen sollten. Sie waren fast immervon einerley Materie, und die Zierrathe waren sehr unge-künstelt; indem vier Hörner, ein Sinnbild der Stärkeund Heiligkeit, welche an den obern Ecken des Altars derBrandopfer, und an dem Rauchopferaltare stunden, denganzen Zierrath davon ausmachten.
Wie die heiligen Alterthümer allezeit den Heiden zumMuster gedienet haben: so bemerke man auch hier, daß siehiervon den Gebrauch angenommen, an ihre Altäre eben-mäßig Hörner anzumachen. So war z. E. derjenige, aufwelchemAgave, nach Befehl des Aadmus opferte, indemer, nach des tTlonmis Berichte, mit schönen Hörnern ge-zieret gewesen; und der zu Delos, welchen man für einWunder der Welt hielt, ungeachtet er aus lauter Thier-hörnern bestund:
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Gleichwohl muß man wegen dieser Nachahmung noch nichtglauben, daß die Hörner an dem Brandopferaltare, wirk-liche Thierhörner gewesen. Es waren, nach den bestenAuslegern, kleine Erhöhungen, die nach den vier Ecken zu-
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Cav. v. ».