Band 
Dritter Theil.
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Wünschen Spielen. 57

Theseus Leben anführt: daß, wenn Herkules dem Ju-piter zu Ehren, die olympischen Spiele eingesetzt, erdoch die isthmischen, zu Neptuns Ehren gestiftet hätte.

Uebrigens begehrte Theseus von den Aorinthern,zur Erkenntlichkeit für den Dienst den er ihnen geleistethätte, daß die Athenienser bey der Feyer dieser Spieleobenan sitzen, und zwischen ihren Sesseln und den übrigenso viel Platz bleiben sollte, als das Seegel desjenigen Schiffseinnehmen möchte, welches sie von Athm dahin bringenwürde.

Nach des plim'us ; Cap. im 4 Buche und Göttin12 Tap. wurden die isthmischen Spiele alle fünf Jahregeschert, das heißt nach vier verflossenen Jahren, und imAnfange des fünften Jahres- Allein pindar, welcher indieser Sache glaubwürdiger ist , als Golin und pliniussind, bemerkt in der VI. Ncmeischen Ode ausdrücklich,daß sie alle drey Jahre geschert worden. Man weis we-der in welchem Monate des Jahres, noch an welchem Tagedieß geschehen sey; man glaubt aber, es sey im Herbstegewesen. Denn Hesychius und Guidas versichern, daßman sie in derjenigen Zeit des Jahres geschert, in welcherdie Krankheiten am gemeinsten und gefährlichsten sind; unddaß man sich deswegen das Wort bedienet, um

einen Menschen anzuzeigen, dessen Gesundheit schlecht war.Nun sind aber im Herbste die meisten Krankheiten.

Die Preise, so man bey den isthmischen Spicken auö-theilete, veränderten sich, nachdem die Zeiten waren. An-fangs waren die Kronen von Fichtenkrube, entweder, weildieser Baum dem Neptun geheiliget war; oder weil dieseSpiele bey Gelegenheit des Ginnis waren wieder herge-stellet worden: welcher, wie bereits gesagt worden, dieVorübergehenden umbrachte, indem er sie an zween Fich?Lenbäume hieng.

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