Band 
Dritter Theil.
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70 vm. Fourmont, von der Dauer

In des Aeßhylus Agamemnon sind zween Verse,denen man ebenfalls keinen andern Sinn geben kann:

„r I^r^z/ki ' v. /V2.

Theurestes Vaterland! endlich sehe ich dich wieder.Es sind zehn Jahre und zwar an eben diesem Tage,daß ich dich verließ. Man bemerke, daß Herr Four-rnont für billig hält, in dem andern Verse etwas zu än-dern und Fe-roe-rou, anstatt Feit«?-«' zu lesen.

Ük>i«l5ov ki'ov,.

Die Folge des Gedankens und die Richtigkeit des Versesscheinen diese Aenderung nothwendig zu machen.

Endlich scheint Homer selbst der gemeinen Meynunggünstig zu seyn, und aus ihm will man sie eben genommenhaben. Agamemnon stellt den Griechen vor, daß ihreSchisse seit der langen Zeit, da sie mit den TrojanernKrieg führten, fast verfaulet wären. Ulysses sagt aneben diesem Orte: Das sind nun schon neun Jahredaß wir hier sind:

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und im Xll Buche, bemerkt der Dichter bey Gelegenheitder Mauer, daß die Stadt Troja im zehnten Jahre zer-siöhret worden:

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Diese Stellen hält man für entscheidend, die zehnJahre der Belagerung von Troja festzusetzen. Hieraushaben Homers Tadler eine große Menge von Folge-rangen wider die Wahrscheinlichkeit seines Gedichts gezo-gen. Unter andern sind folgender

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