io8 xm. Goulley, von den
XIII.
Des Hrn. Abts Goulley, Abband-
lung, von den alten sicilianischen Hirten^
dichtern, und von dem Ursprünge der Blasinstru«mente, womit sie ihre Lieder begleitethaben. 1718-
^enn man sich besonders auf die Kenntniß der Dich-ter von einer gewissen Art, und aus einem gewis-sen Lande leget: so fällt es schwer, daß man nichteinige geneigte Vorurtheile, sowohl für die Art der Ge-dichte, als für die Begebenheiten der Dichter, annimmt.Die Folge dieser Abhandlung wird lehren , ob der HerrAbt Goulley, welcher die sicilianischen Dichter fleißiggelesen hat, und im i7iZten Jahre anfieng, deren Geschichteder Akademie mitzutheilen , sich von einem, in dergleichenFallen nur gar zu gewöhnlichen Vorurtheile, ebenfalls hatüberraschen lassen?
Die älteste und berühmteste Eintheilung der Dicht-kunst, ist diejenige, welche Aristoteles uns in seiner Dicht-kunst hinterlassen hat. Der Dichter, sagt er im 1 Cap re-det entweder ganz allein; oder er mischt in seine Rede nochdie Erzählung; oder er redet endlich von sich selbst garnicht,und läßt bloß diejenigen reden und handeln, die er auffüh-ret. Dieses hak, nach dem Lasaubon, den Alken Gelegen-heit gegeben, die Dichtkunst in drey Gattungen zu theilen:in die erklärende oder vorstellende, in die dramatischePoesie, und noch in eine dritte, die aus beyden Arten zu*fammen gesetzt ist. koeticen veteres in rrig Aenerg lautpartiri, -ro vö
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