nr xm. Goulley, von den
Außerdem ist es auch nicht wahrscheinlich, daß Virgchwenner zu Anfange seines VHirtengedichts die Arechuse anrufst,den Theokric hätte anrufen wollen. Es ist viel wahr-scheinlicher, wie auch Probus anmerkt, daß er eben dieMuse, die dem Theokric so günstig gewesen, allhieranrüste;wie auch in folgenden Zeilen geschieht;
?rimL Lvracutio cliAnsta eü luäere vertu,
I^oÜrs ncc eruvuit tilvss lrsdir-Lre l'tmlis. /ea/.
Diese Thalia übrigens war, wenn man dem Tluver fol-gen will, eine Feldmuse, die ehemals in Glcilien gele-bet hatte.
Die Hirtenlieder waren zum Singen gemacht; wel-ches Gelegenheit gab gewisse Blalmstrumenre zu erfinden,die die Stimme begleiten konnten. Der Herr Abt Goul-ley untersucht auch dieser ihren Ursprung , und man kannleicht glauben, daß da er Glcilien die Ehre gethan, es alsdie Mutter der Hirtenpoesie zu betrachten, er selbiges auchals den Ursprung derer Instrumente betrachtet, die dieHirtenlieder gebrauchten, ihre Ücbesiieder abzusingen. Dieerste Sorge der Hirten, sagt er, war unfehlbar diese, denmelodischen Ton der Vogel, mit der Stimme nachzuah-men. Da sie ihnen aber nicht gleich kommen konnten, sogab ihnen ihre Beflissenheit an die Hand, sich irgend einesInstruments zu bedienen, um den Mangel ihrer Kehle zuersehen. Da nun die Zephyren in das verdorrte Schilfwehrten, sich darinn verfiengen, und im herausfahren, einsanftes Murmeln verursachten: so lehrte sie dieses, sicheben dieses Rohres zu bedienen und eine Art von Flöte dar-aus zu machen:
klotos in gruinline ventosMecisse ilonum tenuem, ümilemgue guerenü,
Lt 2e^Ii>'ri per calsmorum tikila primuuiAgrekes ilocuere, cLvas inüare cicutss.
Hier haben wir, sagtet, den Ursprung aller derermusikalischen Instrumente, die geblasen werden müssen.
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