Band 
Dritter Theil.
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suchung einiger Schwierigkeiten den Ge-burtsort des Daphnis, eines Hirtendichtersbetreffend. 1713.

Hirtenpocste war noch in ihrer völligen Ursprung,lichen Rauhigkeit, als Daphnis unter den stcilia-Nischen Schäfern erschien, und sie durch seinenangenehmen Gesang, auf einen Grad der Vollkommenheitbrachte, die ihm den Namen des ersten Hirrendichrerserworben hat. Die Begebenheiten dieses Dichters, sindvon den Dichtern und Geschichtschreibern um die Wette er-hoben worden; und, was ziemlich selten ist, so habenzwey Mitglieder dieser Akademie, nämlich Herr Har-dion, und der Herr AbtGoullefp fast zu gleicher Zeit,und ohne einander ihr Vorhaben entdeckt zu haben, unter-uommen, seine Begebenheiten zu sammlen, und eine voll-ständige Geschichte von ihm zu verfertigen.

Da Herrn Hardions seine im IX Theile der aus-'fuhrlichen Schriften steht, so wird man hier nur das-jenige anführen, was die geographischen und historischenSchwierigkeiten wegen des Geburtsorts dieses Schäfers be-trifft, die der Herr Abt Gsulley erkläret hat, und welcheHerr Hardroii in seiner Abhandlung Übergängen hatte.

Diodor von Gicilien, welchen man an die Spitzederer Geschichtschreiber stellen kann, die vomDaphnis ge-handelt haben, sagt: es gäbe in Sicilien Berge, die manHereisthe nennt,und die, sowohl wegen ihrer besondern Lage,als wegen der Kühle der Bäume womit sie bewachsen sind,

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