Band 
Dritter Theil.
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xv. Goulley, von des

Giacomo Arc§ngelo, ein anderer SieilianiftberSchriftsteller, will, daß man im Diodor, nicht die Ber-ge Herea, sondern Erna, lesen soll, und daß Daphnis,allhier in den angenehmen herum liegenden Thalern geboh-ren worden. Earrcra läßt sogar dieser Meynung zu Liebe,die seinige fahren, und will, daß man von diesem Canton,zwischen dem Dorfe cleüa Vln Aeancle und katerno, Dl0--dors Beschreibung verstehen müsse.

Der purer Marciano perells, schrieb wider dieseneue Meynung deß Larrera: allein dieser befestigte seineMennung mit abermaligen Gründen; insonderheit mitdes parrhenius Ansehen, welcher nach dem Timäus,schreibt; Daphnis habe seine Heerden, in der Gegend desBerges Aetna geweidet. Aus allen diesen Zeugnissennun, schließt der Herr Abt Goulley, es scheine sehr schwer,des Daphnis Geburtsort auszumachen. Gleichwohl fügter diesem Schlüsse noch einige Beobachtungen bey, die unsder Wahrheit etwas näher bringen können.

Erstlich ist es nicht wahrscheinlich, daß ein durch dieGeburt eines so trefflichen Dichters , den die Gicilianevals den Vacer der Hirtenpoesie ansehen, berühmter Ort, voneinem Geschichtschreiber nicht erwähnet seyn sollte, der inden Alterthümern seines Vaterlandes so bewandert ist, alsDiodor von Gleisten. Aus was für Ursachen sollte erwohl denen, in den Thälern wo dieser Dichter gebohren wor-den, gelegenen Bergen, vielmehr einen allgemeinen, als-den besondern Namen geben, der ihnen zukam, und den ersehr wohl wußte ? Man lasse also, sagt Herr Goulley,den Fazellus, Larrera, Cluver und die andern, im-merhin in ganz Stetsten herum irren; wir aber wollen dießGebirq in die Gegend von Gyracusä setzen. Kann maneinen so berühmten Ort, gleich nicht ganz genau bestimmen;so kann man doch aus gewissen Umständen, sich von derWahrheit nicht gar zu weit entfernen. Vibius Gequessiers Zeugniß, muß hier von großem Gewichte seyn. DerZIußLhrysas, schreibt er, läuft au den Berg Hereaj

wenn