Band 
Dritter Theil.
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Agrippa und Mannas. izz

Agrippa wider ihn. Der Krieg führte diesen Feldherrndurch verschiedene Länder, und der Sieg folgte ihm allent-halben: endlich machte die Schlacht bey Actlum diesemlangen Streite ein Ende, und des Antonius Tod, der aufdiese Niederlage folgte, machte den August zum Herrnder Welt.

So wußte er sich die Siege des Hircius und pansa,nahe beyModena,zu Nutze zu machen, um den Anroniurzu stürzen; die doch eben dieser Antonius für ihn auf denphilippischen Feldern erworben. Agrippa räumte ihmden Pompejus und Antonius aus dem Wege, und setzteihn in den Stand, die Forme der Regierung nach seinemKopfe umzuschmelzen-

Dieser große Anschlag nun setzte ihn in die äußerst«Unruhe. Das Andenken der Icluumlvlartii stellte sich seinenGedanken beständig vor. Cäsar, welcher mitten im Se-nate, durch seine eigene Freunde war umgebracht worden,machte ihm vor einem neuen Brutus bange; und daherergriff er den Entschluß, diese große Sache mit dem A-grippa und Mäcen zu überlegen. Agrippa, der nurallein gegen diejenige Ehre empfindlich war, die aus edelnThaten entsteht, war zu einer großmüthigen Entsagung ge-neigt. Er stellte sogar seinem Herrn die Gefahr einer ver-haßten Herrschaft vor Augen; er führte ihm des Gyllaund Cäsars Beyspiele zu Gemüthe, und ermähnte ihn, derWelt zu zeigen, indem er seinem Vaterlande die Freyheitwiedergäbe, daß er nur zu Rächung des väterlichen Mor-des das Schwert ergriffen hätte.

Nläcenas hielt sich nicht damit auf, daß er dem Au-gust die Krone auf ihren reizendsten Seiten schilderte; son-dern stellte ihm nur vor: er sey schon zu weit gegangen, daßer wieder umkehren könnte; nach so viel vergossenem Blute,sey er nirgend sonst, als auf dem Throne sicher; und sobalder die oberste Gewalt Hingabe, würde er von den Freun-

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