Band 
Dritter Theil.
JPEG-Download
 

Götzenbildern der Cybele. 14z

der ergänzen müssen; und daß Cybele selbst, so eine Mut-ter der Götter sie auch gewesen, ihren Ursprung daher ge-nommen : Tx eo lapieles sinnlos, ut Isiemis msuciave-rat, in orbem inortslibns vacunm Oeucalion jacsigvit ct?yrrsia, ex guibus cum caeteris et siaec gnao sii-

clttir insarinaw esi I^gter. Man kann noch sagen , umzu beweisen, daß dieser Stein größer gewesen, als die Bä-»rylen, welche die Priester der Cybele getragen, daß, alsman ihn aus dem Schiffe gebracht, und ihn den Händender Vastalinn übergeben, sie ihn sogleich einer andern, die-se wider einer dritten, und sofort überliesert; welches nichtnöthig gewesen wäre, wenn dieser Stein so klein gewesen,als die Bärylen der Priester. Und wozu diente auch nochder Wagen, ihn nach dem Flusse Almon zu führen? Eswäre dem Wohlstände gemäßer gewesen, wenn er in denHärten einer ihrer Götzendiener geblieben wäre.

Die alten Gallier trugen, wie man in den A.<Ais desheil. Symphorianus, eines Märtyrers aus dem zweytenJahrhunderte liest, deren Herausgeber Dom Ruinarcgewesen, auf einem mit Ochsen bespannten Wagen, dieBildseule dieser Göttinn herum: ligrugnikercLyntIiiae,gu3Lcarponto stucebalur. Gregorius von Tours, bestätigetdiese Wahrheit und fügt hinzu: daß man sie um die Felderund Weinberge herumgeführet, wenn es mir der Aerntemiölich gestanden. Die Gallier nun, welche diese Feyer-lichkeiten unfehlbar von den Römern erlernet hatten , ha-ben hierzu eine Bildseule haben müssen, die der römischengeglichen; das heißt, einen unförmlichen Stein, den sieeben auf keinem Wagen hätten führen dörfen, wenn erso klein gewesen wäre, als man vorgeben will. Die Alter-thumskundigen meynen, diese gallische Feyerlichkeit auf eineralte» Münze der Segustaner zu erkennen. Dionysrusvon Halikarnaß redet von einem Feste, wclcheöj die Rö-mer alle Jahre den sechsten kalene!. Xyril. zum Andenkendieser Heimholung der Cybele feyerten, und bemerkt, daß