Götzenbildern der Cybele. 145
Hoheit gelegt gehabt, zu welcher sie nachmals gelanget sind,und durch einen Götterspruch erfahren hatten, daß ihr Reichbestehen, ja sogar immer zunehmen würde, wofern sie dieGöttinn von pejstnunr nach Asm kommen ließen; sie als-bald eine Gesandschaft an die phrygier geschickt, welche,nachdem sie die nahe Verbindung vernommen, welche un-ter ihnen durch den Amens war, von dem sie entsprosienwaren, ihnen ihr Begehren ohne Weigerung zugestunden.Nachmals, seht dieser Schriftsteller hinzu, brachte man dieGöttinn auf ein Schiff, u. s.w. Dieses beweiset, entwe-der, daß die phrygier den Römern den vom Himmel ge-fallenen Stein nicht gegeben; oder daß dieser Stein dieBildseule der Cybele gewesen. Im ersten Falle, hätteman gar kein Recht die Bätylen, welche die Priester getra-gen, mit diesem geheimnißvollen Steine zu vergleichen; imandern müßte man sagen, daß die Bildseule dieser Göttinnvom Himmel in einen kleinen Baryt gefallen wäre, denman mitten auf dem Felde dahin er gefallen, schwerlichgenug würde haben finden und erkennen können.
lllTh.derGesch. K
XIX.