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, sey älter als alles, was die Bewegung hervorge-bracht hak, und daß sie ihn bewegen werde, die schöne Ord-nung zu bewundern, welche die himmlischen Körper lenket,über welche der Verstand, iL-, eine Art von Aufsicht hat.Er will ferner, daß der Richter, nachdem er sich noch jausverschiedene andere Kenntnisse gelegt hat, wisse, daß dasDaseyn der Seele, dem Daseyn aller andern Wesen vor-zuziehen sey, daß sie unsterblich sey, und dem ganzen Leibegebiethe. Kurz, er soll von allem was er denkt und weis,Rechenschaft zu geben wissen, und beschließt: daß ein jeder,der nicht alle diese Kenntnisse mit den Staatstugenden zuverbinden gewußt hat, zum Regiments des Staates nichttauglich sey.
So ist nun die Erziehung beschaffen , welche Plutobey demjenigen erfodert, der in den geheimen Rath einerRepublik kommen soll; und hierbey beschließt er sein XIIBuch von Ersetzen. Diese umständliche Beschreibungzeigt zur Gnüge, daß die Absicht dieses Weltweisen niemalsgewesen, von dieser Sache noch weitläuftiger zu handeln;ja, er würde zweifels ohne so viel nicht einmal gesagt haben,wenn er das noch alles hätte hinzusetzen wollen , was derEpinomis in sich halt: in welchem Tractate man das-jenige nur weitläuftiger vorträgt, was in dem Xll Buchesummarisch enthalten war. plaro hatte also seine Absichtvollführet, und es mangelte nichts mehr.
Dieses Ueberflüssige in dem Epinomis nun, hat denHerrn Abt Sallier zuerst auf den Verdacht seiner Voraus-setzung gebracht. Als er sie noch einmal las , so ward erin seinem Verdachte bestärket, und er glaubte, daß die Ur-sachen , so den Verfasser dieses Buches bewogen, von die-ser Materie zu schreiben, diese gewesen seyn mögen: daß eSleicht war einen Entwurf auszuführen, welchen plaro zuEnde seines Tractats vorgeschlagen; die Ehre, dasjenigeauszuführen, was dieser große Mann, seiner Meynungnach, nicht gänzlich vollendet hatte, und die Hoffnung, der-
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