IZ2 XIX. Salll'er, von dem Verfasser rc
in dem Eplnomis geredet wird. Wendet man ein, daßplato im XU Buche nur sehr summarisch von den Eigen-schaften des Staatsmannes, und von denen Wissenschaftenhandelt, auf die er sich legen soll; so antwortet man, es seydarum geschehen, weil er in den Büchern von der Re-publik ausführlich davon gehandelt hatte: und also wäreder Epmomis, der alle diese Materien nur wieder aufwär-met, für diesen Weltweisen, ei« unnützes und überflüssigesWerk gewesen.
Will man sich endlich auf alle diese Beweise noch nichtgeben, so berufft sich Herr Gallier auf das Zeugniß derAlten, welche eben so wie er, geglaubt haben, der Epi-nomis sey nicht vom placo. Insonderheit führt er denDiogenes von Laerz an, welcher in dem Leben dieses Welt-weisen saget, dieses Werk sey vom Philipp Gpuntes ver-fertigt worden, den er im III Buche a. d. z? Seite einenSchüler vom plaro nennet, und der, nachdem er dasWerk von Gesetzen in Xll Bücher getheilet, das XIIIdazu verfertiget hat. Hierum stimmt Diogenes auch mitdem Guidas (unter dem Worte überein;
ungeachtet dieser platons Schüler nicht nennet.