Band 
Dritter Theil.
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,56 xx. Banier, vorn ägyptischen

von der Stadt Arstnoe, oder Lrocodillopolis entfernetgewesen: welche man so genannt, weil daselbst dieh.Croco-Ville ernähret wurden. Nun sieht man nach dem äußerstenmittäglichen Ende, ein wenig nach dem Morgen zu, an-jetzt Charons Palast stehen, plinius ist gar nicht richtig,wenn er den Labyrinth aufden See Möris seht, in lVloe-riüiü lgcu; er liegt drüber weg, wie Herodot ver-

sichert: und wenn dieser Schriftsteller ja hinzu seht, daß ernahe bey der Stadt Arstnoe sey, ungeachtet er nach demStrabo hundert Stadien davon liegt; so thut er eö, umdie vornehmste Stadt dieses Cankons anzuzeigen.

Was die Umwege betrifft, in welchen fast das ganzeKunststück des Labyrinths bestand , so stimmen die Altenhierum mit den neuern Reisenden vollkommen überein.Was «Aerobst davon sagt, muß noch mit demjenigen ver-mehret werden, was Pomponius Mela in des i B. 5 Cap.davon meldet: I.ab^rimbu8 clomos rres mille, st regln;tluoäecim, zwrpetuo ggrietis smbitu smplcxus, Marmo-re exliruölus nc teötus, uuum inclo clescenkum Irabet, in-tus peue iimumerabilez vias, multis nmbggibus, bne stillnc remeantibus , scä continuo anirsÄu ct siae^e revo-ealis porkieibur anciziites, er guibus lubinäe tantum recle-unre üexu guantuin grocellcrst, mngno et inexjrlicnbill ka-men errore z-ersilexus eli.

Wenn «Aerodoc sagt, ermeldete Säle waren gewölbtgewesen, so drückt er sich nicht richtig aus: es waren Deckenvon großen Marmorsteinen, die die Breite des ganzen Saa-les hatten. Strabo, ist in diesem Falle richtiger als He-rodoc, und drückt sich im i? Buche deutlich, und mit demneuern Reisenden ganz einstimmig aus. plinius hatte imV Buche sehr wohl gesagt, daß zum ganzen Baue des La-byrinths kein einzig Stück Holz gekommen; da er aber vie-lerlei) Nachrichten zusammen getragen, so seht er im XXXVIB. hinzu, man habe die Fußböden dieses Gebäudes, mitBalken von Acacicnholze gestüht, die mit Oele getränkt ge-wesen,