Stellen im Plaw. »6-
Zepreeari, sehr glücklich ausgedrückt. In diesem Ver-stände haben Euripides und Anstophanes dasselbe ge-braucht. In dem Trauerspiele HippolyruS, sagt derChor zum Könige, nachdem er seinen Sohn verfluchet:
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Rönig! bitte die Göcrer daß sie deine Flüche nichcerhören, und deinen 6obn nicht umkommen lasten.Anstophanes braucht diejes Wort in dem Gebethe desMnesilvchus, welchen die Weiber ertappet hakten, undihn für seine Verwägenheit strafen sollten: vsu-r-o/aq '/kr-nr's «Aku^sja«/. Endlich, um aus dem piaconur ein einziges Beyspiel anzuführen, so ist es genug, wennman bemerkt, daß auch er im II! Buche von Gesetzen,dasselbe gebraucht hat. wir sehen gar oft, sagt er,daß cm Varer die Götter bittet, sie möchten dochdasjenige mche thun, was sein Sohn sich etwa vonihrer Huld erbitte»: möchte: «7r--ss^«ch «r -r-^ Hesü?
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Wenn die Veränderung eines Buchstabens zuweilenein barbarisches Wort verursachet, so verursachet sie auchoftmals Uneigene Wörter, die den Verstand eines Schrift-stellers verdunkeln: welcher gar nicht heraus zu bringen ist,wenn man nicht dos eigentliche Wort wieder hinstellet. Maltweis, wie oft die Abschreiber durch die Ähnlichkeit der Aus-sprache betrogen worden sind, und wie häufig sie in diesemFalle, einen Buchstaben für den andern gesetzt haben. Manbraucht hier kein ander Bevspicl, als das, welches aus s)ta-rons XU Buche der Gesetze genommen ist» Eine ansich selbst sehr deutliche Stelle, ist ganz dunkel und verwirrtgeworden. Der Hweck, sagt plaro, den wir uns inder Einrichtung der Republik vorgesetzt haben, istNicht nur einen Graac einzurichten, festzusetzen, undeine psianzfchule anzulegen ; sondern auch, dieserEinrichtung eine gewisse Festigkeit zu ertheilen, wo-durch sie dauerhaft werde: 7rssr i-«r ^ -re--
IttTh.der Gesch. L