Band 
Dritter Theil.
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des Schachspiels. 169

Die Namen verschiedener Steine dieses Spiels, diekeine vernünftige Bedeutung haben, als in den morgen-ländischen Sprachen, bestätiget die Meynungen ihres ori-entalischen Ursprunges. Der andere Stein nach dem Kö-nige, heißt ansetzt die Aöniginn; er hat aber nicht allezeitdiesen Namen geführet. In gewissen lateinischen Versen ausdem XU Jahrhunderte, wird er kerci« genannt (^). Unserealten französischen Dichter, als der Verfasser des Komanscie In Koke, und der Uebersetzer des Gedichts ste I» Vieille,nennen diesen Stein Kierce, kwrcbe , oder auch KierZe.Eben diese Wörter findet man in verschiedenen alten Tracta-ten, die vom Schachspiel geschrieben, und auf des KönigesBücherschatze vorhanden sind (r).

Der Koman 6e in Koke drückt sich so aus:

Lar «n n'ksve ygs les Oarconekols, Lkevslicrs, bierzes ni Kocs.

D.i. denn man warnet die andern Greine, Läu-fer, Springer, Aäniginnund Thürme nicht. DerUebersetzer des Gedichts Ue la Vieftle, sagt, wenn er daSSchachspiel beschreibt;

Ln cleux yLL'ti veoir ^ yourrrs (/)

Koi, l^oc, Llievslicr «t ,

k'ierge et?eon etc,

D- i. Auf zwoen Seiten kann man da sehen, denRönig, den Thurm, den Springer und Läufer,die Aöniginn und den Bauern. Anderwärts heißt es:

L 5

( />) , ile Iu6is Orlentslium.

(?) ^lss. 7197. 7198- 7199. 7102. 760z, 7604, 760;, Mansehe auch lcs Lcl»ecs ä'^mour, t/lrs. özoz. 7510. Und daK Schach-spiel, 7518.

Das heißt man begrüßt, man warme nicht, man sagt nicht- Sckaci), zu den andern Steinen und Bauern.

(/) Handschriften der königlichen französischen Bibliothek, l ol.