172 XXII. Freret, vom Ursprünge
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D. i. wenn der Bauer am Ende seines Gan-ges und der Gränzen ist, so thue er alles was dieRöniginn thut, und ist eben jo zu brauchen. Einlateinischer Dichter sagt, wenn er vom Bauern redet, ebendiese Umstände:
lunc sußmcntstur, tunc kercia jure vocatur.
Wenn der Lerzin, oder die Fierge, ein Vezir ist,ein Staatsrath, ein Feldherr des Kriegsheeres, so kannman endlich noch einen Bauern oder Soldaten, zu gleicherWürde erheben; um die Tapferkeit zu belohnen, womit erdie feindlichen Geschwader durchdrungen hat. Ist aberdie Fierge ein Frauenzimmer, eine Röniginn, oder desKöniges Gemahlinn, durch was für eine seltsame Verwan-delung kann immermehr der Bauer sein Geschlecht verän-dern , und aus einem Soldaten ein Weib werden? ja wiewill er zum lohne für seine bewiesene Tapferkeit den Königheirathen? Auch nur diese einzige Ungereimtheit wäre gnugzu beweisen, daß der zweyte Stein im Schachspiele, sehrübel Vierte, oder Königinn genennk wird.
Das dritte Stück im Schach ist der Läufer. Beyden Morgenländern hat er die Gestalt eines Elephanten,und heißt auch daher bü- Aus diesem Namen hatte manAlphilus gemacht, welchen einige alte lateinische Dichtergebraucht haben, und woraus die Franzosen Auphin, oderDauphin gemacht hatten. Die Spanier nennen ihn Del-stl und Arfil; mit der Zeit aber haben sie ihn Alferez,und die Italiäner Alfiere, Schlachtsergeanten, genannt.
(o) kracke, für trace, der Gang, der weg.
(/,) Karriere oder.Grame, daher das Wort eliaccaüe, ekoc,ein Stock.