Band 
Dritter Theil.
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Plato, Euripides und Suidas. 177

was es hervorgebracht, dem Menschen alles was sie gesollt,dargebothen: i-Hi-

«Tro^vas^/crL-; eine jede Urfache hätte auf Erden denjeni-gen Saamen ausgestreuet, welcher sie, nach der Ordnungder Natur, darauf ausbreiten sollen, um dessen Schooßfruchtbar zu machen, und damit er im Ueberflusse alle Ar-ten von Früchten bringen könnte: kli- s-Tr-k^cri-« Ti-Lcroü--7-rsL-. Es ist leicht zu sehen, daß das Mittelwort Nka-su-crri^, sich auf keine Weise zu dieser Redensart schicke. Die-ses hatte den Henri eh Stephan veranlasset zu glauben,man müsse Aoe^süo-^, oder «joüa-yr an die Stelle sehen.Allein beyde Wörter gehen von der gewöhnlichen Lesart garzu weit ab. Man würde derselben viel näher kommen, undzugleich alle Schwierigkeiten heben, wenn man das Tr-e-r-ü-o-riL- in veränderte. Das Zeitwort , ist in

den Schriften der attischen Scribcnten sehr gewöhnlich,und man muß dasjenige nicht allezeit für eine gar zu gewisseRegel halten, was einige Sammler der Redensarten undAusdrücke, z. E. öckoeris ümicilka, kbrzmiclms und derllmiuas ^loAiller, festsetzen wollen. Dieser letztere ver-sichert ganz dreiste, daß die attische Mundart, bloß dasmit dieser leidenden Endung annähme, und daßF/TrT'ü) nur für die gemeine Mundart gehöre; aber er irretsich. Das Beyspiel der alten Sprachlehrer, sollte wohldie neuern etwas bescheidener und behutsamer machen, wennes darauf ankömmt, über die Richtigkeit oder den Mis«brauch der Wörter einer todten Sprache einen Ausspruch zuthun, als die wir nie so gut inne haben können, um ein ent-scheidendes Urtheil zu fällen.

Im zweyten Buche von platons Republik, stehtauf der 562 Seite ein Ausdruck, der eben nicht sehr gebräuch-lich ist, und dessen Bedeutung noch nicht gänzlich ausge-macht worden. Auch diesen versucht Herr Sallier zumehrerer Gewißheit zu bringen. Es ist die künftige ZeitEs wird in der Folge der RedelUTH.derGesth. M eines