Band 
Dritter Theil.
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Plato, Euripjdes und Suidas- 179

Worte alles das an, was er im zweyten Buche vsn derRepublik bey Gelegenheit derer Strafen gesagt hatte, wo-mit man einen für boshaft angeklagten Gerechten belegenkann; außer, daß er anstatt , das

Wort gebraucht. jage er, in der

Republik, 75«r7« 7r«A-«!V ;

und im Gorgias : Loch 7r«:7o^«7rocL- -cai/Zr^kch,

70 ecr^oe^or Wenn man dermaßen diese

letzte Stelle herbey holet / so sieht man zur Gnüge, daß derSinn von «voea-^i-^xveo-ö'«/, nichts anders ist, als andas Rrcu; geheftet seyn. Diejenigen endlich, welche das«rc-ea-^-r^Xküko-A«/durch inSrucke zerhauen werben, über-setzen , können sich bey dieser Dollmetfchung auf nichts, alsauf die Verhältniß steifen, die sie zwischen und

zu sehen glauben. Allein, ohne zuuntersuchen, ob diese zwey Wörter in der That einerley Ur-sprung haben, so bemerke man nur, daß eine von den Be-deutungen des crx<i^«-.//or- eben dieselbe ist, als o-xoXoch.Ein sehr altes geschriebenes Wörterbuch aus des Herrn Bi-schofs vdn Metz Büchervorrakhe, erkläret das Wort o-xw-durch crxs^oTtkL; folglich müßte auch^eüecrA«/, durch gegeben, und durch den

Rreuzesrod verstanden werden.

Suidas macht in seinem Wörterbuche einen ziem-lich langen Absaß um das Wort «^--coryx zu geben ; undnachdem er angemerkt, daß es zwo Arten von Einfalt gäbe,eine, die sich bey der Weisheit und Redlichkeit findet, dieandere, die eine Gefährtinn der Thorheit und Ungerechtig-keit ist, so unterscheidet er ebenmäßig eine zwiefache Artvon Verschlagenheit; deren die eine von der Liebe zur Bil-ligkeit und Klugheit, die andere aber von der Unwissenheitund Untreue, unzertrennlich ist. Ein großes Stück diesesArtikels ist verständlich, und nicht übersetzt worden, auchselbst in Herrn Rüsters Ausgabe nicht. Hier sind desSuidas Worte und des Herausgebers Uebersetzung: 'ch^-vo-

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