Band 
Dritter Theil.
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Plato, Euripides und Suidas. ,8r

anderung dieser Worte des plato : ^

x«/ i'sr VLTrcv xorx« Trx^TsaXk? «r«^x»sx. HerrSallier glaubet daher des Suidas Text so zu verbessern,und ihn dadurch verständlicher zu machen : IÄ-« ^77 «x«/ vTrerarrT'/or ?-) ^ x«/ x«xar vr-r Ar-f-

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Was von des Suidas Texte noch übrig bleibt, ist,mit Beyhülfe einer ganz geringen Verbesserung, überausleicht. Der Verfasser vergleicht darinnen die Sitte» seinerZeit, mit den Sitten der vorigen, und seht deren Unter-schied dadurch fest, daß sich zu der Zeit, in welcher er ge-schrieben, eine größere Verderbniß eingeschlichen.

Euripides setzt in seinem Trauerspiele Iphigenia irrTrruris, nach dem Vorredner, sogleich den Orest undpylades auf die Bühne, welche untereinander die Aus-führung des Vorhabens verabreden, so sie nachTauris ge-bracht hatte, das heißt den Raub der Bildseule der Diana.Nachdem Drestes sich nun an den Apollo gewandt, soredet er wieder mit dem pylades und fragt ihn: was fürein Mittel sie erwählen sollen? Der Tempel ist stark be-festiget, sagt er, und die Festungswerke sind sehr hoch,wie du wohl stehst: wollen wir nun die hohe Seitedes Tempels ersteigenwie werden wir uns aberversteckenDenn so glaubt man, müsse diese Stelleübersetzt, und in dem Verse des Dichters das , in

verändert werden, 77^-ch «//-

kx/Tris-cxikcA«, 77»^ «r oör X«As,x!kr sir. Orestund Pplades konnten nicht anders in den Tempel kom-men, als daß sie sich von ungefähr hinein schlichen, oderdie Pforten mit Gewalt sprengten; sie mochten es nun aberanstellen wie sie wollten, so mußten sie sich einmal wie dasandere, verborgen halten , weil ein jeder Grieche vonGeburt, d<;r Göttinn des Orts geopfert werden mußte:

M z s.'l.