Band 
Dritter Theil.
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2Oo xxvi. Fontenü, über einer Münze

Diese Art von Korb, die plinius in des XXIB.; Tap.mit der Lilienblume vergleicht, deren Blatter sich auswärtsbeugen, so wie sie in die Höhe schießen: ab gnguliü 8 iu ls.tituclinem s)2ulgti,n lote Igxgnkis, etliche Lglsibi,

r/ich und insgemein aus Rohr, oder einem sehrleichten Holze bestund, diente den Handwerkern die Wolledrein zu legen. Insonderheit aber waren diese Körbe derMinerva geheiliget, als der Göttinn der Künste, unterwelcher die Trojaner glaubten, dieselben in sicherer Ruhe trei-ben zu können.

Die Kleidung der Minerva auf dieser Münze, wider-spricht auch einer Schußgöttinn des Friedens und der Kün-ste nicht. Es ist gar nicht die fürchterliche Pallas, wel-che, mit dem Schilde bedeckt, Schrecken und Blutvergie-ßen andeutet. Sie ist bloß mit dreyerley Kleidungen an-gethan, deren Lulgentius gedenkt, und die, nach dem 2B. seiner Mythologie anzeigen , daß die Klugheit undWeisheit sich nach den Vorfällen zu schicken wissen.

Das erste von diesen Kleidern ist eine Art von Schärfe,deren beyde Ende sich in den Falten des Rocks verlieren,oder auch zuweilen im Winde zu flattern scheinen. Dasandere ist ein Mänkelchen oder eine Tunica, so nur bisauf den halben Leib geht, und deren Aermel unter dem Ell-bogen hervorragen. Das dritte endlich, ist ein langer Rockohne Aermel, und von so feinem leichten Zeuge, daß erdie Anmuth des nackenden Fleisches, nebst der Gestalt derFüsse und Schenkel sehen läßt. An dieser Beschreibungerkennet man das kcpium der Minerva, eine in den Dich-tern und Mythologien so berühmte Kleidung: denn r.war das kechum eine Kleidung, so bis auf die Absäße herabgieng, velii« tglaris, oder wie Euripides sagt, Tr-UfyL-,und Aeschylus, 2. War das ein sehr

feiner und leichter Zeug. z. War es ohne Aermel. End-lich war es gemeiniglich mit einem Gürtel umbunden; undso ist hier Minervens Rock.

Nach-