Euripides Phönicierinnen. 217
Anfangs fochten Eteokles und Polymers mitLanzen:
Vers izZi. Ein jeder nimmt dieBewegungen seines Feindes aufmerksam in Acht, um des-sen Bestreben »«nützlich zu machen, und bedeckt sich sorgfäl-tig mit dem Schilde. Eteokles stößt an einen Stein,wodurch er einen Schritt vorwärts thun, und sich zum Theilbloß geben muß. Diese Gelegenheit ergreift polynicesihn zu verwunden, und durchstößt ihm mit der Lanze denScbenkel: «TchrT-yo-kv (r) . .
-re rch-/r 7 sv (tt). An dem Augenblicke nun
da er ihn verletzet, entblößt er seine Achsel. Eteoklesnimmt dieser Gelegenheit wahr, und stößt ihm die Lanze indie Brust: Hs-wre/xsur- /?/« ejchxx v. 1406.
allein die Spitze derselben bricht ihm ab: «77s«Xfov Um nun aus der Verwirrung zu kommen,
darein dieser Zufall ihn setzt: «5 <^'«77o^c>r thut
er einen Schritt zurück, nimmt einen Stein und wirft da-mit des Polymers Lanze mitten entzwey: z^o-sv
Da sie also beyde keine Lanze mehr haben, wirdder Streit unter ihnen wiederum gleich : 7aorr F' yv x«-/uscx-7 ^k 7 §> «77k?k^//kr-rr. Hier greifen sie zum
Schwerdte und fallen einander an: ox x->-77«^ «^>77«-
aocvT'k ch«-7-y«E, ec yxov. Ähre Schilder stoßenan einander, das Gefecht wird hitzig, und sie dringen aufeinander mit der größesten Wuth ein. Endlich besinnetEteokles sich auf eine List, die unter den Thessaliern üblichwar, und die er aus dem Umgänge mit diesen Völkern er-lernet hatte. Er verändert seinen Anfall, setzt den linkenFuß zurück, hält sich immer gut bedeckt und, indem erdenrechten Fuß nach vorne setzt, stößt er seinem Bruder denDegen durch den Leib, so daß er ihn von unten auf spießt:
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dern polynices diesen Stich bekömmt, senkt er den Leibvorwärts und fällt in den Sand, den er mit seinem Blutefärbet. Eteokles, der seines Sieges gewiß zu seyn glaubt,
O 5 wirft