Band 
Dritter Theil.
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2Z6 XXXII. Mahudel, von den

Herrn Spanheim und du Cange, -welche geglaubt ha-ben , diese Münzen wären aus den Zeiten der ersten Kai-ser, deren Köpfe darauf stehen ; wären aber unter ihrenNachfolger» ausgebessert worden, und dieß nennen sie uum-ln«8 rcvocat«8, reliitutns.

Was erstlich die Comor»iiaten mit den Köpfen gro-ßer Männer betrifft, so ist es offenbar, daß sie auö ihrenZeiten nicht sind, indem ihre Namen übel buchstabirt wor-den. Auf einem Conrornrate mit Homers Kopfe, siehtein D, anstatt eines O; und auf Gallustms seinem, eineinziges I-. LaluliMü anstatt Sallullius, wie man doch inden Steinschriften seiner Zeit findet. Der Name ^uetor,ist darauf ^moi geschrieben, da doch Duintilian ihniäu-älor schreibt, wenn er vomSallustius handelt; außer daß,wenn man die Sache genau nehmen will, dieser Ausdrucknoch wider die gute Art zu reden ist, und man zu diesesSchriftstellers Zeit gesagt haben würde Hilionao 8crjptorund nicht ^uäior. 2 . Auf den Concorniacen mit griechi-schen Köpfen, stehen lateinische Aufschriften, z. E. auf Ale-xanders seinem klexancier mgZnul-.Wo ist die Wahrschein-lichkeit, daß jene Griechen, sich einer fremden Sprache soll-ten bedienet haben?

Ein neuer Beweis endlich, daß dieContorniarenmitden ersten Kaiserköpfen, nicht aus ihren Zeiten sind , istdie vollkommene Ähnlichkeit mit denen, welche die neuernKaiser vorstellen, sowohl was den Geschmack, als den schlech-ten und plumpen Stich, die Dicke, das Zeichen des Werk-meisters, die Schreibart der Schrift, und den Zug derBuchstaben anlanget; eine Gleichförmigkeit, die sich unmög-lich vom Alexander bis auf den Honorius erhalten habenkann. Diesem füge man noch bey, daß man auf denenMünzen, die man in die ersten Zeiten setzen sollte, sowohlals auf denen aus der neuern Zeit,, eben dieselbenFiguren von Palmzweigen, Sternen u. s. w. sieht: welchesvoraussetzen würde, daß die Stampelschneider viele Jahr-hunderte