Dionysius von Halikarnaß. 255
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Die lerzre und wichtigste Vorschrift von Anord-nung der Wörter, ist diese, daß man jedem Aufsä-tze diejenige Art der Harmonie zu geben wisse, diesteh zur vorhabenden Materie schickt. Gleichwohlglaube ich, man dürfe sich kein eireles Bedenkenmachen, gewisse Namen und Wörter, zu gebrau-chen ; noch glauben, es sey schimpflich sich ihrer zubedienen: denn von allen Wörtern die in erne Redekommen, es mögen Namen oder Zeitwörter seyn,ist keines so niedrig, noch abscheulich, so ekelhaftoder fehlervoll es auch übrigens sey, zu dem inannicht in einem Werke eine gehörige Grelle findensollte. Ich bin daher der Meynung, man soll al-le Wörter dreist und sonder Bedenken brauchen, undhierinncn Homers Beyspiele folgen, bey dem maneben so wcchl, als bey dem Demosthenes, beym Hero-dot und andern, von denen ich in der Folge redenwerde, auch die niedrigsten und verworfensten Wör-ter findet.
Die ganze Verbesserung kömmt hier auf zwey Wortsan. Anstatt daß man söi- eMre7^«7r'ro!/ aurrx liest, will Herr Hardion söV
crör «l^vr-x gelesen haben.
Das Zeitwort , in dem Vorhergehenden, unddas Bindewort olche, erfordern die Wiederholung her un-bestimmten Art, ohne welche die Wortfügung fehlerhaftseyn würde. Daher kann man sich nicht anders helfen,als daß man das Zeitwort welches die drit-
te Person der völlig vergangenen Zeit der anzeigenden Artist, verändere. Zum andern erfordern eben dieß Verbin-dungswort ei!?-?, und der Zusammenhang des Sinnes, einZeitwort, dessen Bedeutung einige Ähnlichkeit mit der
Bedeu-