Dionysius von Halikarnaß. 26z
ten. Er will z. E. des Gisyphus O.uaal in der Hölle be-schreiben , in welcher dieser Unglückselige dazu verdammt ist,einen erschrecklichen Stein zu rollen, der sobald wieder her-unter fällt, als er auf die Höhe des Berges gebracht wor-den ist. Hier ist das Bild, welches er vorstellig macht:
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In den zween letzten Versen dieses Bildes, brauchtHomer lauter Wörter die sehr kurz sind, um die Einhal-te und Zwischenräume der Aussprache zu vervielfältigen. Ervervielfältiget sie noch merklicher, durch dieZusammenfügungder Selbstlauter« und «. Er macht die Aussprache schwer undermüdend, indem er die stummen und halben Selbstlauter ver-einiget, die durch widrigeBewegungen ausgesprochen werden,und nicht ohne Beschwerlichkeit neben einander stehen. End-lich hält er den Lauf und das Zeitmaaß seiner Verse, durchdie große Menge langer Sylben zurück, deren viel mehre-re sind, als der kurzen, und durch den trägen und schwerenSchritt der Spondaen und Daktylen:
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Durch diesen Kunstgriff, stellt er das ungeheure Gewichtdes Steines vor Augen, die Schwierigkeit ihn von der Er-de aufzuheben, die Bemühung und das Bestreben desSisyphus, ihn oben auf den Berg zu bringen. Alleinwenn er kurz darauf, den schleunigen Fall eben dieses Stei-nes beschreiben will, welcher hüpfend und springend wiederherunter kömmt; so läuft und stürzt sich der VerS, den «rdazu anwendet, noch schneller als der Stein selbst:
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Es findet sich fast keine Seite im Homer, die nichtsehr schöne Beyspiele dieses Kunstgriffs darbiethen könnte,nach welchem er mit Recht für den größten Maler gehalten
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