über einige Aufschriften. 269
gewesen ist, der gar nicht davon redet. Ungeachtet porn,pejus die Herumschwärmer in den pyrenäisthen Bergengezwungen, in das Thal herunterzukommen, und daselbstein Volk auszumachen, daher man selbige (^onven-is ge-nannt; so hat doch dieses Land auch schon vorhin Einwoh-ner haben müssen, unddiese mußten einen Namen haben, wel-cher vieleicht V«curen gewesen seyn mag. Eigentlich ist dieHerr-schast der Lonverme erst unter Augusts Regierung bekanntgeworden. Dieser gab ihnen das Bürgerrecht in Larien,ja man giebt in dem Lande sogar vor, daß sie zur Erkennt-lichkeit für diese Gnade, ihm eine Aufschrift gewidmet, da-von man noch jetzt ein Ueberbleibsel, oben über dem Stadt-thore zu Sr. Bertrand in Tominges eingemauret findet.Dieses Stück verdienet hier um so vielmehr einen Platz, da«ö noch kein Schriftsteller mitgetheilet hat. So heißt es:
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Wenn man den Neugierigen bieses Landes glaubenwill; so ist hier Augustus bezeichnet; es ist aber wahr-scheinlicher, daß es Tiber sey. Scaliger und PapiriusMajjo haben geglaubt, daß aus den Trümmern des altenImAMmmn (^onvengruin, die Stadt Sr. Bertrand andem Orte erbauet worden, den sie Vsili« LaprMs, nann-ten. Herr von Valois nimmt mit Grunde des Oihe--narrs Meynung an, welcher im Gegentheile sagt, daß dieStadt Sr.Bcrtrand, auf eben der Höhe liege, als dieje-nige so ehemals Uuxeiunum geheißen. So viel ist gewiß,daß die Stadt St. Bertrand oben auf einem Berge liegt,welche jage dem Namen Uu^ciunum anständig ist. An-sitzt hat sie nichts als das Capitel der Cathedralkirche undetwan ein Dutzend Bauerhäuser. Die Kirche liegt aufdem Gipfel desjBerges selbst, und man findet in dieser Stadtverschiedene Aufschriften, Münzen und Aschenkrüge. Unter
dem