Band 
Dritter Theil.
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296 xi» Moreau, über ein Stück

stelle, welcher in der Tyberinfel erbauet worden, als manvon Epidauris diejenige Schlange hingebracht, die manfür den Aesculap hielt.

Hinter dem Aesculap sind zwo Figuren, eine stehend,die andere sitzend. Man halt die erste für die Hpgiea,Aefculaps Tochter, und für eben die, welche man auch un-ter dem Namen Lalus anbethete. Sie hebt eine Hand indie Höhe, um wie man will, die Stadt Rom die Tugen-den ihres Vaters zu lehren, und die Vortheile die seine An-kunft dieser Stadt bringen würde, indem er die daselbstwüthende Pest hemmete. Was sie in der einen Hand hält,»st vieleicht eine Schale, und der Zirkel in der andern ist eineSchlange. Die sitzende Figur ist eine von AefculapsTöchtern, Namens Jasö. Was sie in der Hand halt,könnte wohl die Büchse, kyxis, seyn, darinnen die Arze-neyen lagen. Der Philosoph Albricius setzt sie in seinenGötterbilder»» unter Aefculaps Symbola: Inäutu« Ks-büu mechci seciem, in eujus lmu erant p^xicies unAuen-toruiu etc.

Die kleine Figur mit dem langen Rocke betreffend,würde man gern für den Telesphorus, Aefculaps Sohnannehmen, welcher zu pergamo und Nicäa angebethetworden; aber zum Unglücke hat er die Art von Kappe nichtauf, Lucullus, die dieser Gott in allen andern Figurentragt: man glaubt sogar an seinem Halse eine Bulle, Kulis,zu bemerken, und er scheint die krserextsm anzuhaben.Man will also nur sagen, es sey ein junger Römer, den mandahin gestellt, um die Verbindlichkeiten anzuzeigen, die dierömische Jugend dem Aesculap schuldig wäre, welche ohnedessen Beyhülfe hatte verderben müssen.

Die letzte Figur endlich, nämlich eine auf eine Seulegestützte halbnackende Weibsperson, die in einer Hand einenHelm, und in der andern eine bloße kiristsm hält, könntewohl die Venus seyn, welche man hier der Göttinn Rom

beyge-