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beygefüget, indem die Römer sich rühmten, daß sie durchden Aeneas von ihr abstammeten. Uebrigens gleichetdiese Figur derjenigen vollkommen, !die diese Göttinn aufden Münzen und gegrabenen Steinen zu haben pflegt.
Man hat gesagt, daß diese Malerey an einem Ortedes Esguilinischen Berges gefunden worden, den manProperzens Haus heißt, und es ist wahr, daß dieser Dich-ter selbst sagt, er habe allda gewohnt. kuer, sagt er inder XXIII Elegie des z B. zu seinem Diener, der ihn» dieSchreibtafeln holen soll,
Lt citus liacc sligua propone cslumns,
Lt Oominui» ks^niliis tcribe liabitarc tuum.
Proper; lebte zu Augusts Zeiten, und eben unter diesesPrinzen Regierung, ward der Gebrauch ins Frische zuzu malen nach Rom gebracht, oder doch wieder hergestel,let. Es könnte also das hier erklärte Gemälde, nach Herrnvon Maurours Meynung, wohl aus derselben Zeit seyn.Da die Farben der Luft nicht ausgesetzt gewesen, so habensie alles frische Wesen behalten.
Gegen die Zeit des berühmten Raphaels (»-), machteJohann von Udina eine gleiche Entdeckung, und die Ma«lerey, so er in einer unterirrdischen Kammer fand, hatte sichsehr wohl erhalten. Man hat zu verschiedenen Zeiten der«gleichen gemacht: die sogenannte Aldobrandinische Hoch-zeit, weil sie in dem Aldobrandinischen Palaste,an ebendem Orte gefunden ward, wo man glaubt, daß MacensGärten gewesen, ist noch jetzt in gutem Stande und dientden größten Malern zum Muster.
Uebrigens weis man, daß vor Alters nur mit Wasser-farben, auf Leinwand oder Holz, oder endlich in die fri-schen Mauern gemalt, und daß das Geheimniß mit Oel-farben zu malen, erst gegen den Anfang des XV Iahrhun-
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(7) Man sehe Lntretiens lur la Vie clcs kerntrer.