Band 
Dritter Theil.
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vom Aberglauben. ZOI

seines Herren, den er fürchtet, decken, und ihm das Ge-wicht seiner Ketten aus dem Sinne schlagen; ja er kann dieGewalt der heftigsten Schmerzen hemmen. Nur der Aber-glaube läßt einen auch die Süßigkeit des Schlafes nichteinmal empfinden; er läßt einem nicht Zeit, weder Othemzu holen, noch sich wider die Unruhe zu waffnen; sondern,so wie an denen Orten, welche von den zum Tode verurtheil-tei, Bösewichtern bewohnet werden, so stellen sich auch imSchlafe eines Abergläubischen, erschreckliche Gespenster undgräßliche Gegenstände dar. ks«

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eceu^»-. Dieß ist nun eine Stelle, inwelcher, wie man glaubt, eine Aenderung vorgenommenwerden muß. Sind diejenigen, so man hier vorschlagenwill, nicht durchaus nothwendig, so sind sie doch glücklichgenug um annehmenswerth zu scheinen.

Anstatt ^o/3ovo-«, möchte man gerngelesen haben; und anstatt k</k/vcoo-«, wollte man «-Mvov-, sehen. Nach dieser Lesart würde die Stelle so heißen:x«/ ^«-7<i^«/usr/ce , x««

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Das heißt: da der Aberglaube in währendem Schla-fe des Abergläubischen, erschreckliche Gesichter, alsso viele Furien zusammen bringt, deren er sich be-dienet, die unglücklichen Seelen durch Träume zupeinigen, so veranlasset sie ihn, der Ruhe desSchlafs bald Abschied zu geben. Dieser Unterschiedist geringe und scheint sich zu plucarchs Meynung sehrwohl zu schicken. Er vergleicht den Schlaf des Abergläu-bischen, mit der Wohnung der Ruchlosen, welche von einerMenge Ungeheuren beständig gemartert werden. DerAusdruck, «-/k/§>k»v auf dieser Stelle, ist dem

k'/k^ko.', vorzuziehen. Er erkläret das Wort durch

Jurien,