ZO2 )Li. Gallier, über den Plutarch
Furien, nach dem «^esychius, und das
Wort ist besser, wie es scheint, als
Die Absicht des Schriftstellers ist, zu zeigen, die Seele ei-nes Abergläubischen sey unglücklich. Er stellet sie als ge-martert und von ihren eigenen Begriffen gefoltert vor:
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dieses soll die Marter andeuten, die man jemanden anthut.Im Lateinischen giebt man e6 durch torguere. 8wlti, sagtEicers, malorum inemoria torguemur. Suidas erklä-ret es also: , ^eo-/uov^ero§.
Dem unruhigen Schlafe des Abergläubischen folgtsogleich eine neue Unruhe. Weit gefehlt, daß er solche ver-gebliche Sorgen aus dem Sinne schlagen sollte, so glaubter vielmehr in hundert Verbindlichkeiten zu stehen, die ihnin Zwang und Kummer erhalten. Er geht und fragt dieTraumdeuter und Wahrsager um Rath, welche ihn- festeinbinden, er solle ein altes Weib ruffen, die ihn reinige:
xaeXer, xou O«?r'Naov o'kccui'öv kftTheophrast erkennet, in dem Charactere,dener von einem Abergläubischen macht, ebensowohl als plu-tarch, diese ängstliche Bemühung eines solchen Menschen.Diese Weiber die hier zur Reinigung angeführet werden,nennet pollur im VII. Buche a. d. 188. G. «77-^Lxr^«,.Festus giebt ihnen den Namen biamces und unter demWorte 8impu!urn, nennet er sie 8lmpu!akrice5. Sie muß-ten diejenigen reinigen, welche wegen nächtlicher Unruhenzu ihnen kamen; und daher kommen die bey den Schrift-stellern so gewöhnlichen Ausdrücke: , 7^«^/-
Tr-k^zET'-r'koA«/. Bey dieser Art vonReinigungen ward gar oft das Seewasser gebraucht, wel-ches man für sehr geschickt hielt, die Mängel abzuwaschen:
x?rv^« 7r«r"r« x«x«, sagt Eu-
ripides. Ein Ausdruck vom Aristophanes, erkläret dieseganze Handlung:
plurarch