Band 
Dritter Theil.
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vom Aberglauben. Z9Z

j)lutarch erzählet alle Mittel, deren der Abergläubi-sche sich zur Reinigung von den nächtlichen Träumen bedie-net: dieselben sindTr^L-rs^-cari-oe/Zo^/Z-^o-^; daS heißt,eine übelgeordnete Furcht vor den Göttern, habe viele ge-nöchiget, sich mit Kothe zu bedecken, ja zuweilen gar sichdarinnen herum zu »välzen: t'r, wie erin eben diesem Tractate sagt. Andere beobachteten die Sab-bathtage sehr gewissenhaft: Schon die la-

teinischen Dichter hatten diese Gewohnheit einigen ihrerZeitgenossen vorgeworfen:

<2>üilsin tortlti inetneritrm tsdbstg pstrem,

I^il yrseter mibes et coeli nuinen sclorgnt.

und wenn pcrslUs das tyrannische Regiment desAberglau»bens, in schwachen Geistern beschreiben will, so sagt er:

ktecutitsgue Zsdbuts ygllcs.

Kurz, aus Hoffnung auf den Schuß der Götter, oderaus Ueberzeugung, daß die schädliche Gottheit besänftigetseyn würde, warfen sich die Abergläubischen oftmals zur Er-den und blieben mit dem Gesichte darauf liegen, «sSo lagen sie ganz unbewegt, x«N-<r«L er ich Die Andacht hielt sie oft bey

einem Altare auf, oder bey der Bildsäule irgend einerGottheit, «Ä.sxo'ro«, 7r^s-7^«A/i7«x. Um

recht zu verstehen, was plmarci) mit diesem letzten Ausdru-cke sagen wollen, muß man erst bemerken, daß einige vondenen Gebräuchen, welchen die Abergläubischen sich unter-warfen , von den Juden entlehnet waren. Nicht nur Iu-

venal versichert, daß bey vielen, die Verachtung der römi-schen Gesetze, an ihre Statt, das jüdische Recht und alle Sa-tzungen eingeführet hätte, welche Moses in seinem Bu-che verordnet:

koinLNLZ sutem'lollti. contemners lexes,chillgicum ellilcunt et lervant sc mcruunt jus,

'1?rsäiäic sreano guoäcuNigue voluaüne Ivloles.

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sondern